Cybermobbing-Studie "Cyber­life III"

Mit Corona verlagern sich die Konflikte vom Schulhof ins Netz: Einer Studie zufolge kam es in den vergangenen Monaten zu deutlich mehr Cybermobbing. Mit Corona verlagert sich also nicht nur der Unterricht und die sozialen Kontakte ins Internet – sondern auch das Mobbing. Das ist die zentrale Erkenntnis aus der von Techniker Krankenkasse und dem Bündnis gegen Cybermobbing erstellten "Cyberlife Studie". 
Demnach hat Cybermobbing um mehr als 36 Prozent zugenommen, im Vergleich zu 2017. Fast zwei Millionen Kinder und Jugendliche waren, laut der Studie, schon einmal betroffen. 
Befragt wurden bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte. 
Besorgniserregend ist vor allem, wie Jugendliche in ihrer Hilflosigkeit mit dem Problem "Mobbing" umgehen: Immer mehr Jugendliche und auch Kinder versuchen hier in Alkohol oder Tabletten Unterstützung zu finden. Mit oft fatalen gesundheitlichen Folgen. 
Auch Selbstmordgedanken haben zugenommen. Viele Experten sehen in der Prävention die wichtigste Maßnahme gegen Cybermobbing.

Die Möglichkeit zum Download des Berichtes und weitere Informationen finden Sie HIER