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Titel der Maßnahme Methodenkoffer Cannabisprävention
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Anbieter ginko Stiftung für Prävention
Kontakt Hans-Jürgen Dr. Hallmann
Kaiserstraße 90,
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel. 0208 30069-41
j.hallmann@ginko-stiftung.de
Internetauftritt https://www.starkstattbreit.nrw.de/Methodenkoffer-Cannabis-Praevention

Zielgruppe

Schulstufe Sekundarstufe II
Berufskollegs
Jahrgang/Alter Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahre
angesprochener Personenkreis Schüler*innen
Lehrpersonen
Sonstiges pädagogisches Personal
Sonstige und zwar: Schulsozialarbeiter*innen
Region Das Angebot steht NRW-weit zur Verfügung.

Beschreibung

Zielsetzung

Das Cannabis-Präventionsprogramm "Stark statt breit" und somit auch der Methodenkoffer richten sich an junge Erwachsene zwischen 14 und 25 Jahren mit dem Ziel, über die körperlichen und psychischen Auswirkungen des Cannabiskonsums zu informieren, die rechtlichen Folgen zu verdeutlichen und die Haltung zu Cannabis in Frage zu stellen. Vor allem aber zielt es darauf ab, mit den Jugendlichen, jungen Erwachsenen, aber auch z. B. mit Eltern erlebnisorientiert in Kontakt zu kommen, aktiv zu diskutieren, sie wahrzunehmen mit ihren eigenen Meinungsbildern, ihren Bedürfnissen und Befürchtungen. "Stark statt breit" will aufklären, die Persönlichkeit stärken und mögliche Alternativen zum Drogenkonsum aufzeigen.

Theoretischer Hintergrund

Mit dem Methodenkoffer Cannabisprävention erhalten Sie leihweise – nach vorheriger Schulung durch die örtliche Fachkraft für Suchtvorbeugung – eine praktische Material- und Methodensammlung an die Hand, mit der Sie selbst in Ihren Einrichtungen Workshops durchführen können.

In dem zugehörigen Methodenhandbuch sind sämtliche Übungen für Schulklassen und vergleichbare Gruppen detailliert dargestellt. Zur praktischen Umsetzung sind sie in der empfohlenen Reihenfolge chronologisch angeordnet. Jede Methode wird nach dem Schema Ziele, Zielgruppen, Aufbau, Durchführung, Anwendungsempfehlung, Auswertungshinweise, Materialien und einer Zeitangabe beschrieben.Die Basis des Methodenkoffers bildet der Alfred-Koffer (Suchthilfe Essen direkt) und der Cannabis-Präventionskoffer der Suchtkrankenhilfe im Caritasverband Paderborn. Er enthält außerdem bewährte Arbeitsmethoden zur Cannabisprävention aus weiteren Fachstellen. Das "Best of" befindet sich im Koffer. Landesweit stehen 100 dieser Koffer zum Einsatz zur Verfügung.

Den Koffer können Sie - nach vorheriger Schulung - bei Ihrer örtlichen Suchtpräventionsfachkraft bzw. Fachstelle für Suchtvorbeugung ausleihen.

Evaluation: Art

Den Erfolg des Koffers belegt eindeutig die Auswertung der Prozessevaluation des IfT Nord, finanziert aus Mitteln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Ziel der Online-Befragung von Suchtpräventionsfachkräften und weiteren im Umgang mit dem Koffer geschulten Multiplikator*innen war es, den Methodenkoffer „Stark statt breit“ auf Optimierungspotenziale hin zu überprüfen. Es galt zu untersuchen, wie häufig, in welchen Settings und mit welchem Ziel der Koffer eingesetzt wird, wie der Koffer insgesamt und die verschiedenen Methoden im Einzelnen bewertet werden und welche Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.

Evaluation: Durch wen?

IfT Nord (Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung Kiel)

Bezug zu BuG Gesundheitsförderung
psychosoziale Gesundheit
Bezug zu BuG, sonstige

Suchtprävention

Rahmenbedingungen

Materialien

Mit dem Koffer und dem dazugehörigen Handbuch erhalten die Nutzer*innen – pädagogische Fachkräfte in Schulen und Jugendeinrichtungen – nach vorheriger Schulung durch die örtliche Fachkraft für Suchtprävention eine praktische Material- und Methodensammlung an die Hand, mit deren Hilfe sie selbst in ihren Einrichtungen Workshops durchführen können.

Zeitlicher Umfang

Variabel, je nach Zeitrahmen und Intensität

Aufwand (Organisation, Räume, Materialien ...)

Einsatz z. B. im Rahmen von Informationsveranstaltungen zum Thema "Cannabis" (z. B. Aktionstage, Elternabende), im Schulunterricht oder bei Projekten/Projekttagen

Kosten

Kostenfrei. Schulungen und Buchungen des Methodenkoffers Cannabisprävention erfolgen über die örtlichen Fachkräfte für Suchtprävention. Adressen finden Sie hier: https://www.suchtvorbeugung.de/