Formale Förderkriterien

(Stand: 03.07.2018)

Diese Liste ist bewusst ausführlich angelegt. Sie entspringt einer mehrjährigen Erfahrung mit dieser Art des Antragsverfahrens. Die aufgelisteten Kriterien sind in den letzten Maßnahmenantragsverfahren nicht immer von allen Schulen beachtet worden, so dass den Schulen und den Koordinator*innen viel zusätzliche Arbeit entstanden ist. Wir bitten Sie daher, diese Kriterien genau zu prüfen, bevor Sie Ihren Antrag wegschicken. Herzlichen Dank!

  • Ist die Schule ihrer Selbstverpflichtung (BuG-Screening, Teilnahme an der Bilanzbefragung, Teilnahme an Netzwerksitzungen und programmrelevanten Fortbildungen usw.) generell nachgekommen?
    Dies – z. B. das BuG-Screening – muss aber nicht zwingend direkt vor der Antragsstellung im Herbst erfolgt sein.

  • Wurde die zuletzt von BuG geförderte Maßnahme ordnungsgemäß evaluiert?

  • IQESonline (www.iqesonline.net): Wurde die Förderung erst höchstens einmal beantragt?
    Zu den Ausnahmen s. die IQESonline-Regeln.

  • Steht die Maßnahme im Zusammenhang mit Copsoq?
    Copsoq-Maßnahmen müssen bei der Bezirksregierung beantragt werden.

  • Handelt es sich bei der Maßnahme um den Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen, Beratung und Fortbildung oder Aufbau und Betreuung von Netzwerken und Kooperationen?
    Reparaturarbeiten, Baumaßnahmen, Personalstellen, Klassenfahrten, Teilnahme an Tagungen, Maßnahmen, die der Schulträger zahlen müsste, Einrichtungen und Ausstattungen können unter keinen Umständen bewilligt werden. Beachten Sie bitte auch alle anderen Ausschlusskriterien.

  • Handelt es sich um eine Anschubfinanzierung?
    Dauerfinanzierungen sind nicht möglich. Sie sollten also schon beim Ausprobieren kostenpflichtiger Angebote einen Plan haben, wie Sie dieses Angebot langfristig ohne BuG-Förderung vorhalten können und dies im Antrag auch darlegen.

  • Gibt es offensichtlich bei gleicher Qualität keinen bekannten kostenlosen oder günstigeren Anbieter?
    z. B. Kompetenzteam, Bezirksregierung, Schulpsychologie, Angebote von einzelnen Trägern des Landesprogramms usw.

  • Erscheint der Preis angemessen?

  • Ist der Kostenvoranschlag konkret?
    z. B.: Bei einem variablen Angebot für 3 oder 4 Tage ist nicht klar, wie viele Tage die Schule buchen möchte, es sei denn, dies wird im Antrag deutlich gemacht.

  • Liegt ein schlüssiger und transparenter Kostenvoranschlag vor, der Honorar-, Fahrt- und Materialkosten getrennt aufführt?
    Material- und Fahrtkosten können mit 30 ct/ gefahrenem km erstattet werden (alternativ: Bahnticket 2. Klasse), wenn sie im Zusammenhang mit der Durchführung der Maßnahme durch den Anbieter auf seiner Rechnung aufgeführt sind. Nachgewiesene Übernachtungskosten von Referent*innen werden bis zu einem Betrag von 60,00 Euro ohne Frühstück bzw. 64,80 Euro mit Frühstück erstattet. Sollten höhere Kosten anfallen, müssen diese entweder vom Referenten selbst oder von der Schule getragen werden.

  • Geht aus dem Kostenvoranschlag klar hervor, ob Umsatzsteuer bezahlt werden muss oder ob der Anbieter als Kleinunternehmer*in davon befreit ist? Ist im Antrag bei der Summe ggf. die Umsatzsteuer berücksichtigt worden?

  • Stimmt die Summe des Kostenvoranschlags mit der Summe im Antrag überein?

  • Falls es mehrere Kostenpunkte gibt: Ist jeder einzelne Kostenpunkt auch mit einem Kostenvoranschlag belegt?

  • Liegt für Maßnahmen in Antragshöhe bis 3.000 € ein mehrheitlicher Beschluss der Lehrerkonferenz vor?
    Maßnahmen, deren Antragshöhe über 3.000 € liegen, müssen zusätzlich von der Schulkonferenz beschlossen werden. IQESonline-Anträge können auch ohne Konferenzbeschluss gestellt werden.