Impulsreferat

Ziel:

Informationen innerhalb kurzer Zeit verbal vermitteln, dabei Anregungen für die Weiterarbeit schaffen.

Zeit:

Möglichst nicht über 20 Minuten.

Material:

Visualisierungsmittel (Flip-Chart, Overheadprojektor, Tafel o.ä.).

Durchführung:

Jede verbal vermittelte Information sollte sparsam eingesetzt werden, um aus einer moderierten Fortbildung keine akademische Vorlesung werden zu lassen. Impulsreferate werden nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip da wichtig, wo es aufwendiger wäre, bereits bei den Moderatorinnen und Moderatoren (oder auch im Teilnehmerkreis) vorhandene Informationen gemeinsam zu erarbeiten, diese Informationen aber für die Weiterarbeit von Wichtigkeit sind.

Folgende Punkte können (vollständig oder zu Teilen) Leitfaden für ein Impulsreferat sein:

  1. Begründen, warum ein Sachverhalt erklärt wird.
  2. Sich erkundigen, ob ein Teilnehmer/eine Teilnehmerin den Sachverhalt erklären kann.
  3. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auffordern, die Erklärung selbst zu überlegen.
  4. Vorkenntnisse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfragen.
  5. Das übergeordnete Prinzip der Struktur darstellen.
  6. Wichtige Elemente der Erklärung betonen.
  7. Die Erklärung gliedern und Gliederungspunkte angeben.
  8. Unbekannte Begriffe definieren oder definieren lassen.
  9. Beispiele bringen oder bringen lassen.
  10. An Bekanntes anknüpfen.
  11. Vergleiche anstellen oder anstellen lassen.
  12. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auffordern, Zwischenfragen zu stellen.

Anstelle des letzten Punktes (Zwischenfragen) kann es auch sinnvoll sein, vor allem, um die vorgegebene Zeit einhalten zu können, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Moderationskarten zugeben, auf die sie ihre Fragen notieren. Diese Karten können dann in den Problemspeicher wandern.

Ulrich Barkholz / Georg Israel / Peter Paulus / Norbert Posse: Gesundheitsförderung in der Schule. Ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest 1997, S. 331 ff.