Brief an meinen besten Freund

Ziel:

Bewertung der Maßnahme fördern.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Übergang erleichtern

Zeit:

Ca. 20 Minuten

Material:

Pro TeilnehmerIn: 1 Briefbogen, 1 Briefumschlag
Durchführung:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, einen Brief an ihren besten Freund/ihre beste Freundin (mit der Überschrift: "Lieber Freund/liebe Freundin") zu schreiben, der Antworten zu folgenden drei Fragen enthält:

  • Was aus dieser Maßnahme hat mich besonders beeindruckt?
  • Was habe ich vermißt, was fehlte mir?
  • Was werde ich innerhalb des nächsten halben Jahres für mich umsetzen, verändern?

Der Brief wird unterschrieben und in den Umschlag gesteckt. Der Umschlag wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an sich selbst adressiert und von den Moderatorinnen und Moderatoren eingesammelt.

Die Briefe werden den Kolleginnen und Kollegen nach einem halben Jahr zugeschickt - oder auf einer Follow-Up-Konferenz verteilt.

Die Erfahrungen mit dieser Methode der Abschlussevaluation sind recht positiv. Die Auseinandersetzung mit den Inhalten der Fortbildung unter den drei Zielfragen erleichtert eine abschließende Blitzlicht-Runde, die häufiger wahrgenommenen Diskrepanzen zwischen "guten Vorsätzen" und der Realität nach einem halben Jahr erleichtert eine kritische Reflexion über die Alltagsblockaden, die einer Umsetzung und Institutionalisierung oft im Wege stehen.

Variante:

Wir bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an, den Umschlag zu verschließen oder ihn offen zu lassen als Signal für das Moderatorenteam, die Rückmeldungen zu lesen.

Ulrich Barkholz / Georg Israel / Peter Paulus / Norbert Posse: Gesundheitsförderung in der Schule. Ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer. Landesinstitut für Schule und Weiterbildung, Soest 1997, S. 331 ff.