Wege der Implementierung

Von der Programmdurchführung bis zur Implementation

In der Durchführungsphase wird das Zielprogramm realisiert. Die wichtigste Rolle der Koordinatoren besteht in dieser Phase sicher darin, bei Stockungen, Blockaden und Schwierigkeiten zur Fortsetzung des Programmes zu motivieren. Hierfür kann eine externe Unterstützung ausgesprochen hilfreich sein. Ist Ihr Programm realitätsangemessen geplant, werden sich bald die ersten positiven Veränderungen einstellen. Hiermit ist aber eine gesundheitsförderliche Arbeit noch keinesfalls abgeschlossen. Dies ist erst dann der Fall, wenn die gesundheitsbezogenen neuen Handlungsstrukturen zum selbstverständlichen Bestandteil Ihrer Unterrichtskultur, besser noch der gesamten Schulkultur geworden sind. Vielleicht machen Sie sich ja nach einem erfolgreichen Abschluss dieses Teils daran, mit einem Kreis von Kolleginnen und Kollegen den schulischen Arbeitstag mehr unter gesundheitsbezogener Perspektive zu sehen und entsprechende Veränderungen anzuregen.
Die folgenden Handlungsschritte werden ihnen dabei helfen.

Wie Sie Ihre Idee realisieren und sie zu Standards Ihrer Schule machen können

Die einzelnen, zum Beispiel auf einem Handlungsplakat festgehaltenen Schritte werden der Reihe nach (oder zeitgleich) durchgeführt. Treffen Sie sich regelmäßig in Ihrer Gruppe, um Veränderungen im Ablauf unmittelbar mit allen Beteiligten auf ihre Wirkung hin abklären und ggf. einzelne Schritte neu zu modellieren.

An der Veränderung der Zielfaktoren können Sie feststellen, ob Ihr Programm erfolgreich ist oder nicht. Treten keine Veränderungen auf, liegt sicher ein Planungsfehler vor. Prüfen Sie daher regelmäßig diese Faktoren, da sie sehr sensibel anzeigen, ob die gewünschten Effekte eintreten oder nicht.

Dokumentieren Sie die einzelnen Schritte der Durchführung, die Phasen des Steckenbleibens ebenso wie die des Gelingens. Diese Dokumentation kann nützlich sein, wenn neue Mitglieder in Ihre Gruppe kommen und wenn Sie das Programm für alle transparent machen.

Informieren Sie die Schulöffentlichkeit über Ihr Projekt. Lassen Sie die bislang nicht beteiligten Kolleginnen und Kollegen Einblick gewinnen in Ihre Planung und Durchführung.

Letztenendes sollte diese Form der Arbeit mit Kolleg(inn)en und Schüler(inne)n, vor allem, wenn sie erfolgreich ist, dazu führen, dass gesundheitsbezogene Aspekte selbstverständlich in das Schulleben integriert werden.

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