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Titel der Maßnahme"WhatsAlk" - Suchtprävention per App
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Anbieter ginko Stiftung für Prävention
Kontakt Ruth Ndouop-Kalajian
Kaiserstraße 90,
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel. 0208 30069-40
r.ndouop-kalajian@ginko-stiftung.de
Internetauftritthttps://www.ginko-stiftung.de/landeskoordination/Apps/nachricht1744.aspx

Zielgruppe

Schulstufe Sekundarstufe I
Jahrgang/AlterJugendliche ab 14 Jahre
angesprochener Personenkreis Schüler*innen
Eltern
Region Das Angebot steht NRW-weit zur Verfügung.

Beschreibung

Zielsetzung

„WhatsAlk“ heißt das kleine kostenlose Programm (App), mit dem Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren sich mit dem Thema Alkohol auseinandersetzen können.

„WhatsAlk“ gibt es für (Android)-Smartphones, für den Browser und als Facebook-App.

Die App startet mit einer Selbsteinschätzung der Teilnehmenden: Finden sie ihren eigenen Konsum eher risikolos oder ordnen sie ihren Umgang mit Alkohol als riskant ein? Im nächsten Schritt klicken sich die Jugendlichen durch Statements, in denen kurze Alltagssituationen skizziert werden, in denen sie mit Alkohol in Berührung kommen. Über verschiedene Antwortmöglichkeiten beziehen sie Stellung: Amüsieren sie sich auf einer Party ohne Cocktail oder Bierflasche, oder gehört es für sie dazu, sich erst einmal Mut anzutrinken, bevor sie die Tanzfläche betreten? War die Klassenfahrt trotz Alkoholverbot lustig und wie kommt man eigentlich nach einer Party wieder nach Hause?

 

Die gewählten Antworten lösen am Ende die Frage auf, wie gut sich die Jugendlichen selbst eingeschätzt haben oder ob Abweichungen – im positiven wie im negativen Sinne – deutlich werden. Anhand der Antworten erfolgt eine Einordnung in einen von zehn „Typen“. Diese „Typen“ geben Rückmeldung zum eigenen Trinkverhalten auf einer Skala von „risikoarm“ bis „riskant“.

 

Kurze Hinweise zu den jeweiligen "Typen" regen die Teilnehmenden an, über ihr Trinkverhalten nachzudenken. Jugendliche, die bisher nicht getrunken haben, werden in ihrem Verhalten bestätigt und motiviert, gar nicht erst damit anzufangen. Andere, die z. B. gerne mal mit anderen mittrinken, erhalten den Hinweis, einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol zu entwickeln. Weiterführende Links machen auf Informationen und Hilfsangebote im Netz aufmerksam.

 

Prophylaxefachkräfte, Mitarbeitende in der Jugendhilfe und Schulsozialarbeit, aber auch Lehrerinnen und Lehrer können die App beispielsweise im Rahmen ihrer Präventionsaktivitäten einsetzen. Bei Gruppen oder Klassen eignen sich Zweiergruppen, die „WhatsAlk“ am Smartphone aufrufen und gemeinsam durchklicken können. Im Anschluss können z. B. die angesprochenen Settings im Gespräch intensiv bearbeitet werden.

 

„WhatsAlk“ ergänzt die bestehenden Online- und Offline-Präventionsangebote und Methoden der ginko Stiftung für Prävention. Es kann über einen modernen Browser sowohl am Desktop-Rechner, am Laptop, auf Tablets als auch auf Smartphones in allen Betriebssystemen aufgerufen werden, Voraussetzung ist ein Internetzugang. Für Android-Smartphones gibt es „WhatsAlk“ auch als App - einmal installiert ist damit kein Internetzugang notwendig.

Theoretischer Hintergrund

Die Kombination mediengestützter und klassischer Lernformen hilft, Jugendliche leichter zu gewinnen und bei der Entwicklung einer kritischen Haltung zu Suchtmitteln zu unterstützen.

 

Anregungen für die Nutzung von Tabak-Talk, WhatsAlk und WhatsOn bietet das Handout "Tabak – Alkohol – Medien. Suchtpräventives Lernen mit Apps".

 

Die darin vorgestellten Apps können in Kombination mit klassischen Methoden in den Unterricht bzw. in die suchtpräventive Arbeit eingebunden werden.

Sie sind als Quiz aufgebaut und thematisieren die Einstellung zu und den Konsum von Tabak („Tabak-Talk“), Alkohol („WhatsAlk“) und Medien („Whats on“). Sie ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen spielerischen, unterhaltsamen Gesprächseinstieg und regen gleichzeitig zur Reflexion des eigenen Verhaltens an. Darüber hinaus lassen sich aktuelle und zentrale Themen durch eine weiterführende Kleingruppenarbeit vertiefen.

Evaluation: Art

Interne Evaluation

Evaluation: Durch wen?

ginko Stiftung für Prävention

Bezug zu BuG Gesundheitsförderung
psychosoziale Gesundheit
Bezug zu BuG, sonstige

Suchtprävention, Alkoholprävention

Chancen

Die Kombination mediengestützter und klassischer Lernformen hilft, Jugendliche leichter zu gewinnen und bei der Entwicklung einer kritischen Haltung zu Suchtmitteln zu unterstützen.

Rahmenbedingungen

Materialien

Pro Kleingruppe mindestens je ein Tablet, Notebook, PC oder Smartphone (Nutzung entsprechend der Schulordnung).

Internetzugang und Download der Apps auf Android-Smartphones oder Aufrufen in einem aktuellen Browser über www.ginko-stiftung.de.

Zeitlicher Umfang

45 Minuten bzw. Einbinden in eine Unterreichtsreihe zum Thema Suchtvorbeugung

Aufwand (Organisation, Räume, Materialien ...)

Sicherstellen, dass Internetzugang und funktionstüchtige Geräte vorhanden sind.

Kosten

kostenlos

weitere Gelingensbedingungen

Das Handout "Tabak - Alkohol - Medien. Suchtpräventives Lernen mit Apps" gibt Tipps und Anregungen für sozialpädagogische Fachkräfte sowie für Lehrerinnen und Lehrer.

Es kann bei der ginko Stiftung für Prävention bestellt werden, außerdem Kärtchen mit den entsprechenden Links zur App.

Download des Handouts: www.ginko-stiftung.de/download/2016_Artikel/2016_Handout_Apps_ginko_web.pdf