Praxisbeispiele aus BuG-Schulen

 

Auf dem Weg zum inklusiven Schulverbund LINDENSCHULE HAMM

Schulentwicklungsprozesse im Kontext von Bildung und Gesundheit

Zwei Schulen gehen in einen Verbund Förderschule Sprache - Grundschule. Auftrag ist es Schnittstellen zu nutzen und eine gemeinsame OGS am neuen Standort zu entwickeln!

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Unterstützungsbausteine

Unterstützungsbausteine des Landesprogramms Bildung und Gesundheit für die Umsetzung des Schwerpunktthemas Vielfalt in BuG-Schulen

  1. Thematischer Einstieg und Vertiefung durch bedarfsgerechte Fortbildungen
    Am 10./11. Mai 2016 findet zum Thema Vielfalt mit einigen der Schulleitungen eine gemeinsame Veranstaltung mit den Koordinatorinnen und Koordinatoren, den Dezernentinnen und Dezernenten der Bezirksregierungen und den Mitgliedern der Steuerungsgruppe statt (vergleichbar 2013 zum Thema Change Management in Raesfeld). In den fünf Bezirken folgen im September/Oktober 2016 bezirksbezogene Auftaktveranstaltungen für die Schulleitungen und Ansprechpartnerinnen und -partner aller BuG-Schulen. In den Folgejahren bieten die Koordinatorinnen und Koordinatoren in den Regierungsbezirken pro Jahr mindestens eine weitere Fortbildungsveranstaltung an, damit die Schulen das Thema Vielfalt vertiefen können.
  2. Regionale Netzwerksitzungen
    Die regionalen Netzwerksitzungen werden weiter ausgebaut, um neben Impulsen zur Kompetenzerweiterung den besonders wertvollen und hilfreichen Austausch unter den BuG-Schulen zu ermöglichen.
  3. Überregionale themenbezogene Vernetzung von BuG-Schulen
    Nach und nach wird in den nächsten Monaten über die BuG-Homepage die Möglichkeit geschaffen, dass Schulen mit anderen BuG-Schulen Kontakt aufnehmen, die in einer ähnlichen Situation wie sie selbst stehen und vielleicht schon gute Lösungen dafür gefunden haben. Angestrebt werden auch Hospitationsbesuche oder zeitlich begrenzte themenbezogene Paten- bzw. Partnerschaften.
  4. BuG-Homepage
    Unter der Rubrik „Schwerpunktthema Vielfalt“ werden nach und nach Texte und Materialien aus Theorie und Praxis zur Verfügung gestellt. Zeitnah werden dazu die BuG-Schulen mit Unterstützung durch die Koordinatorinnen und Koordinatoren mit ihrer Expertise diesen Materialpool durch Best-Practice-Beispiele ergänzen und vervollständigen.
  5. BuG-Screening und Bilanzbefragung
    Im BuG-Screening findet man viele Hinweise und Arbeitsideen zu Vielfalt. Darüber hinaus wurde im März 2016 eine auf Vielfalt bezogene Ergänzungsbefragung durchgeführt, deren Ergebnisse alle Schulen zurückgespiegelt bekommen. Das Landes­programm entwickelt aufgrund der angemeldeten Bedarfe entsprechende weitere Unterstützungsangebote. Um die Entwicklung zu verfolgen, wird diese Ergänzungsbefragung in gewissen Abständen wiederholt.
  6. Beratung und Fördermittel für Schulentwicklungsmaßnahmen
    Die Schulen entwickeln geeignete und nachhaltig wirkende Maßnahmen für einen salutogenen Umgang mit Vielfalt. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren stehen mit ihrer Expertise in Bezug auf Gesundheitsförderung und Schulentwicklung bei der Maßnahmenentwicklung und -evaluation sowie in den Jahresgesprächen beratend zur Seite. Das Landesprogramm unterstützt diese Maßnahmen nach den bekannten Kriterien finanziell mit Fördermitteln.

IQES-Qualitätstableau

Das IQES-Tableau bietet einen zuverlässigen Rahmen, um die Qualität der Maßnahmen abzusichern. Konkrete Anregungen erhalten Schulen aus den drei IQES-Bänden, der Zusammenstellung von Beispielen zum Thema Vielfalt aus den IQES-Qualitätsbereichen (aus dem 2. IQES-Band, s. Anlage) und über die Internetplattform www.IQESonline.net

Download Unterstützungsangebote und Unterstützungsangebote der Träger

 

 

Unterstützungsangebote der Träger

Angebote einzelner Träger des Landesprogramms zum Thema Vielfalt:

    1. fit und stark plus (AOK NORDWEST) Das ganzheitliche Präventionsangebot „fit und stark plus“ fördert in der Grundschule frühzeitig einen gesundheitsfördernden Lebensstil und stärkt die allgemeinen Lebenskompetenzen und Selbst-verantwortung gegenüber der eigenen Gesundheit. Die Kinder können sich in den Bereichen Selbstwahrnehmung, Kommunikation, Entspannung und gesundheitsfördernder Lebensstil neu entdecken. 
    2. Fit durch die Schule (AOK Rheinland/Hamburg in Kooperation mit dem MSW NRW, für Schulen im Rheinland und Teile des Ruhrgebiets) Ausgewählte Aktivitäten von Schulen im Bereich des außerunterrichtlichen Schulsports, z. B. mit dem Schwerpunkt „Inklusion/Integration“, können mit einem Betrag von bis zu 5.000 Euro gefördert werden. Schulen ordnen sich nicht fertigen Angeboten zu, sondern entwickeln passgenaue Angebote.
    3. MindMatters (Kooperationsprogramm mit vielen Partnern, u. a. Unfallkasse NRW und BARMER) MindMatters ist ein umfassendes Schulentwicklungsprogramm zur Förderung der psychischen Ge-sundheit an Schulen der Primarstufe, Sekundarstufe I und II sowie berufsbildenden Schulen. Ziel ist es u. a., eine Schulkultur zu entwickeln, mit der sich alle Schulmitglieder sicher, wertgeschätzt, eingebunden und nützlich fühlen. So wird die Schule zunehmend zu einem Ort, an dem man gern ist. MindMatters liefert einen Beitrag zu mehr Respekt und Toleranz.
    4. Kinderrechte im Rahmen schulprogrammatischer Arbeit (Unfallkasse NRW mit dem buddy e. V., dem MSW u. a.) Das Grundschultraining Kinderrechte im Rahmen schulprogrammatischer Arbeit in NRW setzt auf eine konsequente Schülerorientierung, die die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt rückt und Gelegenheiten für Verantwortungsübernahme eröffnet.Im Kinderrechte-Training werden Lehrkräfte und Pädagogen und Pädagoginnen ausgebildet, unter Bezugnahme auf die UN-Kinderrechtskonvention, demokratische und soziale Lernprozesse optimal vorzubereiten und zu moderieren.
    5. Handlungsprogramm zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung in Schulen in NRW (BeweG NRW) (MSW, Unfallkasse NRW, BKK NORDWEST)Das Handlungsprogramm zur „Bewegungs- und Gesundheitsförderung in Schulen in NRW“ bildet ein Dach für gemeinsame Initiativen, insbesondere im Hinblick auf die Qualität des Sportunterrichts und des außerunterrichtlichen Schulsports. Durch die drei Programmschwerpunkte „Nachhaltige Sicherheits- und Gesundheitsförderung im Schulsport“, „Lernen und Bewegung – Stärkung von Schulprofilen“ sowie „Vielfalt, Inklusion und Integration in der Schule“ sollen die Rahmenbedingungen für gesundheitsfördernde und bewegungsförderliche Schul- und Unterrichtsentwicklung nachhaltig gefördert werden.
    6. Kommunale Integrationszentren (KI) (Ministerium für Arbeit, Integration u. Soziales NRW, MSW) Mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz aus dem Jahr 2012 hat sich die nordrhein-westfälische Landesregierung verpflichtet, die Integration in den Kommunen des Landes voranzutreiben. Die Kommunalen Integrationszentren (KI) sind dabei das Herzstück. Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Integration vor Ort gelingt. Integration ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, mit Bildung als wichtigem Schlüsselelement für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe.
      Den Landkreisen und kreisfreien Städten werden für das KI jeweils zwei Lehrkraftstellen durch das Schulministerium, zwei Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte, eine Verwaltungsfachkraft sowie eine halbe Stelle für Verwaltungsassistenz vom Integrationsministerium zur Verfügung gestellt. Alle geförderten Kommunalen Integrationszentren in NRW bilden einen landesweiten Zusammenschluss. Das Land NRW unterstützt die Kommunalen Integrationszentren durch eine Landesweite Koordinierungsstelle (LaKI), die sich aus der ehemaligen Hauptstelle der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien NRW und Teilen des Kompetenzzentrums für Integration bei der Bezirksregierung Arnsberg zusammensetzt.
    7. School Dance Battle (AOK Rheinland/Hamburg in Kooperation mit dem MSW NRW): Der Schultanzwettbewerb ist ein Modul des nachhaltigen Präventionsangebots "Power statt Promille" für weiterführende Schulen zur Bewegungsförderung und Alkoholprävention. Die "Trau-Dich!"-Kategorie wurde ausgeschrieben, um den Inklusionsgedanken in den Wettbewerb zu integrieren für Inklusionsklassen und Klassen, die sich auf diesen Weg machen, für Förderschulklassen oder auch für Schulklassen, die als "Bunte Truppe" gemeinsam mit Spaß tanzen, sich aber nicht mit den inzwischen fast professionell tanzenden anderen Schultanzgruppen messen möchten.
    8. "Verrückt? Na und! Seelisch fit in Schule und Ausbildung" (Kooperationsprogramm mit vielen Partnern, u. a. BARMER und Unfallkasse NRW) "Verrückt? Na und!" ist ein Türöffner für das Thema seelische Gesundheit in der Schule und zeigt, wie man gemeinsam diese stärken und Krisen meistern kann, um langfristig den Schul- und Berufserfolg zu fördern. Ein Team aus Lebenslehrer, also ein Psychologe, Arzt oder Sozialarbeiter einerseits sowie ein Betroffener oder ehemals Betroffener psychischer Erkrankungen andererseits, führen in Schulen klassenweise eintägige Schultage für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende ab Klasse 8 durch. Auch Lehrkräfte und andere Multiplikatoren erhalten Fortbildungen zu Themen wie z. B. (Cyber-) Mobbing, Alkohol, Zukunftssorgen oder über das Anderssein als die anderen, weil man die „falsche" Hautfarbe hat oder ein körperliches Handicap hat.
    9. Vielfalt fördern NRW (MSW, Bertelsmann Stiftung) Vielfalt im Klassenzimmer ist nichts Neues, denn jedes Kind ist anders. Wie können Lehrkräfte angesichts dieser Entwicklungen mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Potenzialen der Schülerinnen und Schüler konstruktiv umgehen? Das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung und die Bertelsmann Stiftung arbeiten deshalb zusammen, um die Lehrerfortbildung zu stärken. Unter wissenschaftlicher Leitung der Universität Münster hat eine Gruppe erfahrener Unterrichtspraktiker und Fortbildner für Unterrichtsentwicklung ein modularisiertes Qualifizierungsangebot entwickelt.

    Lichtblick - Hinweise für den Schullalltag mit chronisch kranken Schülern

    • Das Expertenteam von LICHTBLICK begleitet Familien mit chronisch kranken Kindern oft über einen langen Zeitraum.
    • Es übernimmt für die Familie während der Behandlung Lotsenfunktion und unterstützt und berät Lehrkräfte von schwer oder chronisch kranken Schülerinnen und Schülern.
    • Für Lehrkräfte bietet LICHTBLICK Informationen und Beratung

     

     

     

    Umsetzungsideen

    Konkrete Umsetzungsideen zum Thema Vielfalt aus den IQES-Bänden

    • Schule als Lebens- und Erfahrungsraum
    • Unterricht
    • Bildungs- und Lernprozesse
    • .....

    Handlungsempfehlungen und Arbeitsschritte für BuG-Schulen zum Schwerpunktthema Vielfalt bis zum Ende der 2. Programmphase (Juli 2018)

    Das Landesprogramm unterstützt die BuG-Schulen als verlässlicher und kompetenter Unterstützungspartner in dem Veränderungsprozess, den sie durch die Chancen und Herausforderungen von Inklusion und Migration durchlaufen. Dadurch verstärkt sich die Attraktivität des Landesprogramms, so dass sich der Be-kanntheitsgrad des Landesprogramms und des Konzepts der integrierten Qualitäts- und Gesundheitsentwicklung sowie die Anzahl der im Landesprogramm mitarbeitenden Schulen erhöhen (s. Ziele im Konzept des Landesprogramms BuG – zweite Phase, 2013).

    "Anregungen für Schulen (Mind Maps)" Ergebnisse der Wandzeitung

    Der Text enthält Anregungen und Hinweise zur Praxis. Der Text wird laufend aktualisiert.