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Handbücher Gewaltprävention an Schulen - ein Projekt von Wir stärken Dich


Handbücher Gewaltprävention an Schulen - ein Projekt von Wir stärken Dich

Die beiden Handbücher Gewaltprävention für die Grundschulen und die Arbeit mit Kindern und Gewaltprävention für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen sind ein Projekt von Wir stärken Dich als Kooperationsprojekt durch das Institut für Friedenspädagogik entwickelt und durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung gefördert und sollen der schulischen Prävention dienen.

Autor: Günther Gugel: Handbuch Gewaltprävention in der Grundschule. Grundlagen - Lernfelder - Handlungsmöglichkeiten. Bausteine für die praktische Arbeit

© 2007 Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Mobbing und Gewalt


Mobbing und Gewalt - auch in der Schule ein Problem

Lothar Dunkel

Worum geht es bei Gewalt und Mobbing in Schule? Mobbing ist eine spezielle Form gewalttätigen Handelns. Teilweise werden die Begriffe Mobbing und Gewalt nahezu synonym gebraucht. Ich lege hier den Schwerpunkt auf Mobbing und meine dabei immer auch gewalttätiges Handeln allgemein. Mobbing, Bullying, Psychoterror, all das sind weitere Begrifflichkeiten, in denen über einen längeren Zeitraum eine einzelne Schülerin oder ein einzelner Schüler in Form vielfältiger erniedrigender Handlungen von seinen Mitschülerinnen bzw. Mitschülern systematisch fertig gemacht wird.

Kongress Gute und gesunde Schule, 15 + 16. November 2004 in Dortmund

Psychische Gesundheit fördern


Psychische Gesundheit - auch ein Problem von Schulen? Peter Paulus

Psychische Störungen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sie haben Folgen. Sie haben zum Teil gravierende Folgen und gehen dann einher mit einer empfindlichen Einbuße an Lebensqualität. Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter haben auch Konsequenzen für den weiteren Lebensverlauf. Sie sind häufig Vorläufer von psychischen Störungen im Erwachsenenalter. So ist ein Drittel der depressiv erkrankten Erwachsenen schon in seiner Jugend auffällig geworden. Sie hatten ihre erste depressive Periode mit weniger als 21 Jahren. Sie sind mittlerweile die dritthäufigste Ursache für länger anhaltende Arbeitsunfähigkeit. Und sie haben zugenommen.

Kongress Gute und gesunde Schule, 15 + 16. November 2004 in Dortmund

Die Bedeutung einer Anerkennungskultur


Über den Zusammenhang von Anerkennung, Bildung und Demokratie

Eine Studie der RAA Berlin Von Berit Lusebrink und Sascha Wenzel

Eigentlich ist alles klar: ''Anerkennung, Überzeugung eigener Wirksamkeit und Verantwortungsbereitschaf'' sind zivile Tugenden, ohne die eine demokratische Gesellschaft nicht auskommt. Ohne Anerkennung keine Selbstwirksamkeitsüberzeugung, ohne diese keine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen (Edelstein 2007). So sind wir Menschen nun einmal, unser Handeln findet seine Motive in ''unserem Streben nach Autonomie,... nach sozialer Anerkennung und Eingebundenheit sowie... (dem) Antrieb zur Wirksamkeit'' (Eikel 2007). Das ist die eine Seite der Medaille.

Die andere: Je weniger Anerkennung - also Liebe, Recht und Solidarität (Honneth 1992) - ein Mensch erhält, je schlechter seine Anerkennungsbilanz insgesamt ausfällt, desto weniger ist er selbst möglicherweise dazu bereit, die Gleichwertigkeit und Unversehrtheit aller Menschen zu respektieren, besonders nicht derer, die er als ''anders'' erlebt.

Klima, Inklusion und Partizipation


Klima, Inklusion und Partizipation

Aus der Gesundheitsforschung ist bekannt, dass insbesondere diese „weichen Faktoren“ zentral zum Wohlbefinden beitragen. Entsprechend haben gute gesunde Schulen die positive Gestaltung des Schulklimas in Klassen, Lehrerkollegium und Schulgemeinschaft im Blick. Sie versuchen, alle Mitglieder der Schulgemeinschaft in die aktive Gestaltung zu integrieren. Hierzu werden Konzepte zum Umgang mit Inklusion und Heterogenität entwickelt und zielgruppenorientierte Unterstützungssysteme angeboten. Mitgestaltung ist ein wichtiges Motto einer guten gesunden Schule und mündet in dem Verständnis, gemeinsam die Schule als Lern- und Lebensraum zu entwickeln.