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Handbücher Gewaltprävention an Schulen - ein Projekt von Wir stärken Dich


Handbücher Gewaltprävention an Schulen - ein Projekt von Wir stärken Dich

Die beiden Handbücher Gewaltprävention für die Grundschulen und die Arbeit mit Kindern und Gewaltprävention für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen sind ein Projekt von Wir stärken Dich als Kooperationsprojekt durch das Institut für Friedenspädagogik entwickelt und durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung gefördert und sollen der schulischen Prävention dienen.

Autor: Günther Gugel: Handbuch Gewaltprävention in der Grundschule. Grundlagen - Lernfelder - Handlungsmöglichkeiten. Bausteine für die praktische Arbeit

© 2007 Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Die Bedeutung einer Anerkennungskultur


Über den Zusammenhang von Anerkennung, Bildung und Demokratie

Eine Studie der RAA Berlin Von Berit Lusebrink und Sascha Wenzel

Eigentlich ist alles klar: ''Anerkennung, Überzeugung eigener Wirksamkeit und Verantwortungsbereitschaf'' sind zivile Tugenden, ohne die eine demokratische Gesellschaft nicht auskommt. Ohne Anerkennung keine Selbstwirksamkeitsüberzeugung, ohne diese keine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen (Edelstein 2007). So sind wir Menschen nun einmal, unser Handeln findet seine Motive in ''unserem Streben nach Autonomie,... nach sozialer Anerkennung und Eingebundenheit sowie... (dem) Antrieb zur Wirksamkeit'' (Eikel 2007). Das ist die eine Seite der Medaille.

Die andere: Je weniger Anerkennung - also Liebe, Recht und Solidarität (Honneth 1992) - ein Mensch erhält, je schlechter seine Anerkennungsbilanz insgesamt ausfällt, desto weniger ist er selbst möglicherweise dazu bereit, die Gleichwertigkeit und Unversehrtheit aller Menschen zu respektieren, besonders nicht derer, die er als ''anders'' erlebt.

Klima, Inklusion und Partizipation


Klima, Inklusion und Partizipation

Aus der Gesundheitsforschung ist bekannt, dass insbesondere diese „weichen Faktoren“ zentral zum Wohlbefinden beitragen. Entsprechend haben gute gesunde Schulen die positive Gestaltung des Schulklimas in Klassen, Lehrerkollegium und Schulgemeinschaft im Blick. Sie versuchen, alle Mitglieder der Schulgemeinschaft in die aktive Gestaltung zu integrieren. Hierzu werden Konzepte zum Umgang mit Inklusion und Heterogenität entwickelt und zielgruppenorientierte Unterstützungssysteme angeboten. Mitgestaltung ist ein wichtiges Motto einer guten gesunden Schule und mündet in dem Verständnis, gemeinsam die Schule als Lern- und Lebensraum zu entwickeln.