Psychische Störungen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sie haben Folgen. Sie haben zum Teil gravierende Folgen und gehen dann einher mit einer empfindlichen Einbuße an Lebensqualität. Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter haben auch Konsequenzen für den weiteren Lebensverlauf. Sie sind häufig Vorläufer von psychischen Störungen im Erwachsenenalter. So ist ein Drittel der depressiv erkrankten Erwachsenen schon in seiner Jugend auffällig geworden. Sie hatten ihre erste depressive Periode mit weniger als 21 Jahren. Sie sind mittlerweile die dritthäufigste Ursache für länger anhaltende Arbeitsunfähigkeit. Und sie haben zugenommen.

Eine Gesundheitsfördernde Schule bietet für alle Schulmitglieder eine sichere fürsorgliche Lernumwelt, die die Förderung von gegenseitigem Respekt und Würde durch ganzheitliche Programme aktiv anstrebt, die Mobbing, Rassismus und Vorurteile gegenüber Homosexualität in der Schule reduzieren.

Peter Paulus: Kongress Gute und gesunde Schule, 15 + 16. November 2004 in Dortmund