6.1 Anlässe für sekundärpräventive Maßnahmen

ögliche Anlässe können z. B. sein:

  • Bei Klassen- oder Jahrgangsfeiern, bei Schulfesten, Ausflügen oder Landheimaufenthalten kommt es wiederholt zum Alkoholmissbrauch durch Schüler/innen.
  • Lehrer treffen im Unterricht auf betrunkene oder angetrunkene Schüler/innen
  • Schüler rauchen übermäßig.
  • Schüler werden nach dem Missbrauch von „Schnüffelstoffen" mehrfach ohnmächtig und müssen ärztliche Hilfe erhalten.
  • Lehrer bemerken, dass Schüler untereinander Tabletten tauschen und einnehmen.
  • Es besteht Verdacht, dass bestimmte Schülerinnen und Schüler illegale Drogen konsumieren und dass diese Drogen auf dem Schulgelände gedealt werden.

Solche Ereignisse können sich schnell wiederholen, von Mal zu Mal mehr Schüler/ innen einbeziehen und zum festen Problem einer Schule werden.

In dieser Situation sind angemessene sekundärpräventive Maßnahmen erforderlich, deren Durchführung spezifische Kompetenzen im Hinblick auf Beratung, Kenntnisse, Materialien und Koordination voraussetzen. Die Beraterinnen und Berater für Suchtvorbeugung der Schule haben die Aufgabe, das Lehrerkollegium ggf. unter Einbeziehung von Eltern und Schüler/innen bei sekundärpräventiven Maßnahmen zu beraten, die Maßnahmen nach Entscheidung der Schulleitung durchzuführen bzw. zu koordinieren und die Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen (z. B. einer Prophylaxefachstelle/ Drogenberatungsstelle) herzustellen.