5. Primärprävention: Grundlage der schulischen Suchtprävention

Auf die Aufgabenfelder der schulischen Suchtprävention bezogen ergeben sich primär und sekundärpräventive Aufgaben. Diese Aufgaben sind grundsätzlich keine isolierten, drogenspezifischen Einzelmaßnahmen, durchgeführt von Experten, sondern zunächst eine umfassende Aufgabe aller an Schule Beteiligten. Primärprävention bezieht sich vor allem auf die Entwicklung von Suchthaltungen in den hierfür lebensgeschichtlich sensibelsten Zeiten der Kindheit und Jugend. Sekundärprävention ist eher auf situative, akute Suchtgefährdungen gerichtet.

Beide Präventionsformen sind Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule.

Zur Unterstützung aller Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler, der Schulleitungen und der Eltern sind zusätzlich Beraterinnen und Berater für die schulische Suchtprävention benannt und qualifiziert worden, die ihre eigene Schule in primärpräventiver Hinsicht beraten und vor allem in sekundärpräventiver Hinsicht unterstützen sollen.