3. Ziele der schulischen Suchtprävention

Die schulische Suchtprävention ist um die Fähigkeit der Heranwachsenden zur selbstverantwortlichen, autonomen Lebensführung, welche die Entstehung von Suchtformen verhindert und zum Abbau evtl. bereits vorhandener Suchtformen beiträgt, bemüht. In Bezug auf Suchtmittel geht es jeweils um einen gesundheitlich und rechtlich angemessenen Umgang mit psychoaktiven Mitteln und um die Vermeidung von Missbrauchsverhalten.

Nach Auffassung der UNESCO heißt das im Einzelnen:

  • Vollkommene Abstinenz im Hinblick auf illegale Suchtmittel
  • Verantwortlicher und selbstkontrollierter Umgang mit Alkohol mit dem Ziel weitgehender Abstinenz
  • Verantwortlicher und selbstkontrollierter Umgang mit Tabakerzeugnissen mit dem Ziel möglichst weitgehender Abstinenz
  • Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Medikamenten (UNESCO-Definition)