1. Suchtprävention als Teil der schulischen Gesundheitsförderung

Wie in der Fassung von 1991 wird auch in diesen Materialien davon ausgegangen, dass der schulische Beitrag zur Suchtprävention breit angelegt sein muss und diejenigen Faktoren Berücksichtigung finden müssen, die zur psychosozialen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern beitragen. Leitend ist dafür ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheitsförderung welches u. a. darauf zielt, bei den Schülerinnen und Schülern Selbstwertgefühl und Ich-Stärke zu entwickeln, sie insgesamt psychisch und sozial zu stabilisieren und in der Schule dafür die entsprechenden Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen (vgl. dazu Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordhein-Westfalen (Hrsg.): NRW Landesprogramm gegen Sucht, Düsseldorf 1999, S. 32).