Coachingbrief
für Lehrende, Kollegien und Schulleitungen

Nummer 10 ...............................

Mehr Ordnung und Effizienz

Viele Lehrkräfte verweigern sich, ihre Arbeitsplätze mit eigenen finanziellen Mitteln so zu gestalten, dass sie sich wohl fühlen und sie effektiv und zufrieden arbeiten können, da Sie zu Recht der Ansicht sind, dass dies Sache des Arbeitgebers sei.

Leider sind Sie die Leidtragenden, wenn der Arbeitgeber, der Schulträger und der Fiskus hier Gelder einsparen. Vielleicht haben Sie ja Lust, in den Sommerferien Ihren häuslichen Arbeitsplatz zu verändern und Ablagesysteme zu schaffen, die Ihnen den schulischen Alltag erleichtern und Ihnen mehr freie Zeit ermöglichen. Bewährt hat sich das System mit Hängeregistraturschränken, die Ihnen ein schnelles Finden von Materialien zu Unterrichtsthemen, aber auch ein schnelles Einsortieren von neuen Informationen ermöglichen. Die Stapel auf dem Schreibtisch gehören dann der Vergangenheit an. Und beim Aufräumen: Gestatten Sie sich ruhig, großzügig weg zu werfen. Zu viel Material belastet die Psyche mit unnötig schlechtem Gewissen! Wenn Sie unsicher sind, ob Sie etwas noch brauchen, können Sie es in einen Karton legen und in den nächsten Sommerferien ausmisten.

Wie wichtig nehmen Sie und Ihre möglichen Angehörigen Ihren Arbeitsplatz zuhause?

Haben Sie sich auch eine kleine Ecke im Wohnzimmer eingerichtet, weil die Kinder beide ein eigenes Zimmer benötigen?

Überlegen Sie doch mal, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt, Ihrem häuslichen Arbeitsplatz einen angemessenen Raum zu geben, in den Sie sich für bestimmte Zeiten zurückziehen können, um zu arbeiten und dabei nicht gestört zu werden. Störungen sind Zeitfresser, da es immer wieder Zeit benötigt, um auf das Konzentrationslevel zu kommen, das Sie zum Arbeiten benötigen.

Nichts erfordert mehr Geist, als nichts zu tun zu haben und trotzdem nichts zu tun.“

Karl Heinrich Waggerl, österr. Schriftsteller, 1897-1973

In diesem Sinne:

Wundervoll erholsame Ferien, Sie haben es verdient!