Bedürfnisse

Alles, was von den Menschen getan und erdacht wird, gilt der Befriedigung gefühlter Bedürfnisse, sowie der Stillung von Schmerzen. Dies muss man sich immer vor Augen halten, wenn man geistige Bewegungen und ihre Entwicklung verstehen will. Denn Fühlen und Sehnen sind der Motor alles menschlichen Strebens und Erzeugens, mag sich auch letzteres uns noch so erhaben darstellen.

(Albert Einstein 1930)

Abwechslung, Akzeptanz, Aufmerksamkeit, Ausgleich, Austausch, Ausgewogenheit, Authentizität, Autonomie, Bewegung, Beständigkeit, Bildung, Effektivität, Ehrlichkeit, Einfühlung, Entspannung, Entwicklung, Fairness, Feiern, Freiheit, Freude, Frieden, Geborgenheit, Gesundheit, Gemeinschaft, Glück, Harmonie, ldentität, lnitiative, lntegrität, lnspiration, lntensität, Klarheit, Kongruenz, Kontakt, Kraft, Kreativität, Lebensfreude, Lebenssinn, Liebe, Menschlichkeit, Mitgefühl, Nähe, Natur, Offenheit, Originalität, Ordnung, Respekt, Ruhe, Selbstbestimmung, Selbstverantwortung, Selbstverwirklichung, Sicherheit, Sinn, Schutz, Spaß, Sexualität, Spiritualität, Struktur, Unterstützung, Verantwortung, Verbundenheit, Verlässlichkeit, Vertrauen, Verständigung, wahrgenommen werden, Wärme, Wertschätzung, Zugehörigkeit

Diese Liste kann durch weitere Bedürfnisse ergänzt werden:

Bedürfnisse sind unabhängig von Zeit, Ort und Personen. Sie sind unser ,,Lebensmotor" und brauchen genau so wenig eine Berechtigung wie Gefühle.
lmmer, wenn wir ein bestimmtes Bild von der Erfüllung eines Bedürfnisses im Kopf
haben, ist das Bedürfnis kein Bedürfnis mehr, sondern schon ein Wunsch oder eine
Strategie. Damit engen wir die Möglichkeiten und den Handlungsspielraum der
Erfüllung des Bedürfnisses ein, während der Austausch über Bedürfnisse zunächst
das gegenseitige Verständnis fordert.

Zum Beispiel:

Bedürfnis: Ruhe

Strategien: schlafen, lesen, dösen, spazieren gehen.'.
Haben wir ein Bedürfnis befriedigt macht es schnell neuen Bedürfnissen Platz.