Weitere Beiträge

Gute gesunde Schule als Leitbild


Orientierung für die Entwicklung eines Leitbildes guter gesunder Schulen

Ulrich Barkholz, Georg Israel, Peter Paulus, Norbert Posse: Gesundheitsförderung in der Schule. Gesundheitsförderung, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit beeinflussen sich wechselseitig. Bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse von Schule und Unterricht werden Erkenntnisse und Prinzipien der Gesundheitswissenschaften konsequent angewendet. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Qualität der Schul- und Unterrichtsprozesse, zur Förderung der Lern- und Leistungsfähigkeit der Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler und zur Zufriedenheit und zum Wohlbefinden aller Beteiligten geleistet.

Argumente


Argumente für die Notwendigkeit schulischer Gesundheitsförderung

Zur Bedeutung schulischer Gesundheitsförderung : Ulrich Barkholz, Georg Israel, Peter Paulus, Norbert Posse: Gesundheitsförderung in der Schule. In der bundesweit mit großer Aufmerksamkeit beachteten Denkschrift der Bildungskommission des Ministerpräsidenten NRW "Zukunft der Bildung - Schule der Zukunft" von 1995 wird die Pluralisierung der Lebensformen und sozialen Beziehungen als eine der dominanten Zeitsignaturen der Gegenwart beschrieben, welche die bestehenden Strukturen, gewohnten Denk- und Verhaltensweisen und überkommenen Orientierungsmuster nachhaltig verändern. Kinder und Jugendliche sind offensichtlich von diesen Veränderungen besonders betroffen.

 Schulqualität fördern


Gesundheitsförderung und Schulqualität

Prof. Dr. Hans-Günter Rolff Kongress Gute gesunde Schule, Dortmund, 2004 Bei diesem Vortrag geht es darum zu klären, ob und wie Gesundheitsförderung die verschiedenen Dimensionen von Schulqualität positiv beeinflussen kann. Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass der Zusammenhang zwischen Gesundheitsförderung und Schulqualität einer auf Gegenseitigkeit ist. Nur wenn Gesundheitsförderung in allen relevanten Dimensionen stattfindet, entsteht Schulqualität wie jedoch umgekehrt Schulqualität eine unverzichtbare Voraussetzung für wirk- same Gesundheitsförderung ist.

Schule gesundheitsförderlich entwickeln


Schulentwicklung - Intention, Zielsetzung, Bestandteile

Posse, Israel BUK-Fachtagung „Schulklima/ Schulentwicklung", Dresden Wann ist Schulentwicklung „gesundheitsförderlich"? Schulentwicklung ist dann „gesundheitsförderlich", wenn sie die Ziele der Gesundheitsförderung, d.h. wenn sie die „Menschen" und nicht die „Organisation" im Blick hat. Schulentwicklung kann hierbei wiederum von der OE lernen. Die typischen Ziele einer OE lassen sich folgendermaßen beschreiben: In der OE werden grundsätzlich die drei Ebenen, Organisation - Gruppe - Individuum, unterschieden. Auf den verschiedenen Ebenen bestehen auch unterschiedliche Ziele, die in der Regel durch bestimmte Mittel erreicht werden. 

Gelingensbedingungen für die Entwicklung guter gesunder Schulen Ein Leitfaden mit Empfehlungen, Checklisten und Arbeitshilfen


Birgit Nieskens , Lutz Schumacher , Bernhard Sieland

Gelingensbedingungen für die Entwicklung guter gesunder Schulen

Der Leitfaden soll Schulen helfen, systematische gesundheitsbezogene Schulentwicklungsprozesse zu initiieren und zu realisieren. Die Diagnoseinstrumente des Leitfadens dienen dazu, die Startbedingungen von Schulen für die erfolgreiche Durchführung von Setting-Projekten zu prüfen. So kann bereits vor dem Beginn festgestellt werden, ob ein Vorhaben von einer Schule erfolgversprechend umgesetzt werden kann und welchen spezifischen Unterstützungsbedarf die einzelnen Schulen haben.

Evaluationsbericht „Gemeinsam gesunde Schule entwickeln“ Eine Initiative der DAK-Gesundheit – Januar 2014


Evaluationsbericht „Gemeinsam gesunde Schule entwickeln“ Eine Initiative der DAK-Gesundheit – Januar 2014

Der vorliegende Evaluationsbericht stellt die Vorgehensweise und Ergebnisse der DAK-Initiative „Gemeinsam gesunde Schule entwickeln“ für den Auftraggeber DAK-Gesundheit dar. Der Bericht verfolgt drei Ziele. Erstens soll überprüft werden, inwiefern die Projektziele erreicht werden konnten, d.h. wie wirksam das Projekt war. Zweitens soll die Art der Projektumsetzung reflektiert werden, d.h. wie gut das Projekt in den Schulen ankam und auf welche Resonanz es über die Schulen hinaus gestoßen ist. Drittens wird untersucht, unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen, Schulentwicklungsprojekte wie die DAK-Initiative gelingen, so dass Erfolgsfaktoren identifiziert und Empfehlungen für Folgeprojekte abgeleitet werden können.

Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Salutogenese


Was erhält Menschen gesund? Antonovskys Modell der Salutogenese

Expertise zu Nutzen und Stellenwert des salutogenetischen Modells des Medizinsoziologen Aaron Antonovsky und seine möglichen Konsequenzen für die Praxis der Gesundheitsförderung sowie Dokumentation der 1999 und 2000 durchgeführten Fortbildungsveranstaltungen der BZgA zur Salutogenese, von Jürgen Bengel, Regine Strittmatter und Hildegard Willmann im Auftrag der BZgA.

Berliner Erklärung zu Schule, Gesundheit und Bildung


Berliner Erklärung zu Schule, Gesundheit und Bildung

Eine Verknüpfung von Gesundheit und Bildung gelingt vor allem dann, wenn Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsschutz in den Schulen strukturell durch den Schulentwicklungsprozess verankert und in die Schulprogrammatik aufgenommen werden. Sie verbinden Bildung und Gesundheit so miteinander, dass Gesundheit zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags beiträgt und damit die Qualität der Schule steigert. Gute Bildung wiederum stellt dann eine unverzichtbare Voraussetzung für Gesundheit dar.

Bewegungsfreudige Schule


Bewegungsfreudige Schule

Schulentwicklung bewegt gestalten - Grundlagen, Anregungen, Hilfen Lutz Kottmann, Doris Küpper, Rolf-Peter Pack

Eine bewegtere Ausgestaltung des Schullebens, eine bewegungsfreundliche und ergonomische Gestaltung des Schulraums, eine lehr- und lerngerechte Rhythmisierung des Unterrichts, Lernarrangements, die alle Sinne fördern, und Angebote, die Ruhe und Entspannung ermöglichen, reduzieren den Sitzzwang und den Schulstress, fördern die Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler, unterstützen das Lernen und gestalten es effektiver und verbessern insgesamt das Schulklima.

Was Schulen von Unternehmen lernen können


Auf dem Weg zu gesunden Schulen: Was Schulen dabei von Unternehmen lernen können

Gutachten für die Landesregierung NRW Prof. Dr. Bernhard Badura, (PDF)

Personenbezogene Bildungsleistungen werden, ebenso wie Gesundheits- und Pflegeleistun-gen, in einem sich rasch wandelnden gesellschaftlichen Umfeld erbracht. Die zentralen Trends verlaufen von der Sachgüter- zur Dienstleistungsproduktion, in Richtung einer altern-den und schrumpfenden Bevölkerung und in Richtung einer europäischen und zunehmend globalen Wirtschaft. Damit einher geht ein Prozess der Lokalisierung, d.h. der (Rück-) Besin-nung auf die Wurzeln unserer Kultur und auf Identitäten, die sich nur in einer übersichtlichen, den Gemeinsinn fördernden Umgebung lokaler Lebensgemeinschaften erhalten und wiederbe-leben lassen.

Auf dem Weg zur ....... Anhang (PDF)

Sinus-Studie Die Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland


Die Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland

Zum ersten Mal wurden die Lebenswelten und Lebensstile von Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund, so wie sie sich durch das Leben in Deutschland entwickelt haben, mit dem gesellschaftswissenschaftlichen Ansatz der Sinus-Milieus untersucht. Ziel war ein unverfälschtes Kennenlernen und Verstehen der Alltagswelt von Migranten, ihrer Wertorientierungen, Lebensziele, Wünsche und Zukunftserwartungen.

Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe


Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe

Gute gesunde Schulen haben den Wert der Gesundheit für den Bildungs- und Erziehungsauftrag erkannt, weshalb es nicht nur um die Durchführung einzelner Projekte zur Gesundheitsförderung geht. Vielmehr erfolgt eine auf die Einzelschule bezogen sinnvolle, dauerhafte und nachhaltige Implementierung der Gesundheitsförderung in alle schulischen Strukturen. Dazu werden z.B. Konzepte für eine belastungsgerechte Arbeitsverteilung entwickelt, Sicherheit und Gesundheit als Lehr- und Fortbildungsthemen ernst genommen und ein gemeinsames Verständnis salutogener Leitung in den verschiedenen Leitungsebenen verankert.

Schulentwicklungsvorhaben


Schulentwicklungsvorhaben

Die Wechselwirkung zwischen der Gesundheit der Schulmitglieder und der Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags durchdringt auch wesentlich die Schulentwicklung. Insofern bietet die Gestaltung der Schulentwicklung einen guten Einblick in die Prozesse einer Schule. Die Darstellung der Schulentwicklungsvorhaben ermöglicht somit einen Blick von außen, inwiefern Gesundheit in den verschiedenen alltäglichen Praktiken schulischer Gestaltungsarbeit von den Akteuren als wichtige Ressource wahrgenommen und als solche gefördert wird. Eine gute gesunde Schule gestaltet die Schulentwicklung möglichst belastungsarm und ressourcenorientiert. Sie verfolgt mit ihren Schulentwicklungsvorhaben klare Ziele, betreibt ein strukturiertes Projektmanagement, informiert die Mitglieder der Schulgemeinschaft umfassend über konkrete Projekte, vergibt klare Verantwortlichkeiten und bezieht die Bedürfnisse und Ideen der Schulgemeinschaftsmitglieder in die Schulentwicklung ein.

Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement


Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Der vereinbarte und gezielte Einsatz von Instrumenten, Verfahren und Konzepten der Qualitätssicherung ist ein unverzichtbarer Bestandteil zur Auswertung und Fortschreibung aller schulischen Aktivitäten und Schulentwicklungsvorhaben. Vor dem Hintergrund des Qualitätstableaus guter gesunder Schulen werden als wichtige Qualitätsdimensionen von Schulqualität die pädagogische Professionalität, die Unterrichtsqualität, die Organisationsqualität und die Gesundheitsqualität (individuelles Wohlbefinden der schulischen Akteure und das Schulklima) gewertet.