Praxis

Angebote des Landesprogamms

Unser Angebot soll Schule machen


Unser Angebot soll Schule machen

Sie arbeiten in einer Schule und haben eine Idee, wie Sie alle Kollegen, Kinder und Eltern mit einem Projekt zu gesünderem Leben motivieren? Sie wollen, dass Ihre Schule sich zu einer "Gesunden Schule" entwickelt? Die TK möchte Sie dabei unterstützen und Ihr Projekt fördern. Voraussetzung ist, dass Ihr Projekt in der Schule ganzheitlich und umfassend ansetzt: Nicht nur Schüler und Lehrer, sondern das gesamte Schulpersonal wie auch Eltern sollen sich beteiligen. Sie sollten alles unter die Lupe nehmen: Den Unterricht, das Schul- und Arbeitsklima, das soziale Miteinander, Schulräume, das Schulgelände und das direkte Umfeld. Alle Beteiligten sollen analysieren, welche körperlichen, geistigen und sozialen Faktoren sich gesundheitsbelastend auswirken. Anschließend entwickeln Sie entsprechende Maßnahmen, um zum Beispiel Stress, Sucht, Gewalt und Bewegungsmangel vorzubeugen.

B-Team


B-Team

In dem Projekt B-Team geht es um die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften auf Augenhöhe. Beide Seiten bringen sich gerne aktiv in den Prozess zur „guten und gesunden Schulentwicklung“ ein. Dies soll durch die Einrichtung  von sog. „B-Teams“ ermöglicht werden.

Pilotprojekt Organspende als Thema im Unterricht


 Pilotprojekt Organspende als Thema im Unterricht


Kaum ein Jugendlicher weiß, dass man sich bereits mit 14 Jahren verbindlich gegen und mit 16 Jahren für eine Organ- und Gewebespende aussprechen kann. Umso wichtiger ist es, sich schon in jungen Jahren mit dem Thema zu beschäftigen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Daraus lässt sich ein Bildungs- und Erziehungsauftrag für die Schule ableiten. Das Setting Schule ist besonders geeignet, um die Jugendlichen auf die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema vorzubereiten.

Vor diesem Hintergrund initiieren das Gesundheitsministerium NRW (MGEPA), das Schulministerium NRW (MSW) und die Ärztekammern Westfalen-Lippe (ÄKWL) und Rheinland (ÄKNO) ein Pilotprojekt, durch das das Thema „Organspende“ zukünftig verstärkt im Schulunterricht behandelt werden soll.

Praxisbeispiele aus Schulen

Eine Förderschule auf dem Weg


Schulentwicklung an einer Schule für Lernbehinderte

Am Beispiel des im Folgenden beschriebenen Schulentwicklungsprozesses soll gezeigt werden, wie an einer Schule ausgehend von dem Bereich Bewegung, Spiel und Sport Entwicklungsanstöße in Richtung einer "gesunden Schule" gegeben werden können. Dabei geht es um Anstöße, die zwar von einigen Sportlehrkräften an dieser Schule initiiert wurden, aber weit über das eigentliche schulische Handlungsfeld Schulsport hinausgehen.

Heinrich Kannengießer und Karl-Heinz Nienhoff in: Ulrich Barkholz u.a.: Gesundheitsförderung in der Schule.

Gesundheit durch Schulentwicklung fördern


Gesundheit durch Schulentwicklung fördern

Angelika Ntschkowski in: Ulrich Barkholz u.a.: Gesundheitsförderung in der Schule. Die Jahnschule ist eine große Integrierte Gesamtschule im Herzen Hamburgs. Die 1200 Schülerinnen und Schüler kommen aus allen sozialen Schichten. 125 Pädagoginnen und Pädagogen (einschließlich Sonder- und Sozialpädagoginnen und -pädagogen) sowie 25 nichtpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier. Die Schule ist sechszügig und in drei Abteilungen organisiert. Das Schulgelände erstreckt sich auf zwei Standorte im Stadtteil.

Grundlegendes

Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht


Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht

Die Anzahl der Kinder mit chronischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen an Regelschulen nimmt zu. Der Bedarf an Informationen seitens der Lehrer und Lehrerinnen und das Interessen seitens der betroffenen Kinder und Eltern an informierten Lehrpersonen wächst.

Die Biographie, ein Aspekt im Rahmen der Schulentwicklung


Der biographische Ansatz

Gudjons, H., Pieper, M., Wagener, B. (1986):

Auf meinen Spuren. Das Entdecken der eigenen Lebensgeschichte. Reinbek: rororo sachbuch, S. 1 Gesundheit betrifft zuallererst jeden Menschen selbst. Auch wenn uns die moderne Medizin oder die Sozialwissenschaften mitunter den Eindruck vermitteln, es gebe in Bezug auf Gesundheit klare Definitionen oder Normen, so ist Gesundheit dennoch nicht zu trennen vom subjektiven Empfinden persönlichen Gesund- oder Nicht-Gesundseins. Gesundheit wird gerne als "das höchste Gut"

Interaktion im Organismus Schule


Interaktion im Organismus Schule

Ulrich Barkholz u.a.: Gesundheitsförderung in der Schule. Ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer. Soest 1998.

Schule wird aber nicht nur organisiert, sondern sie organisiert sich auch selbst. Durch die Interaktion der Beteiligten entstehen ineinander und miteinander verwobene Beziehungsnetze (Cliquen, Fraktionen, Gruppierungen), die das psychosoziale Klima und die Schulkultur mit prägen. Diese Ordnung erhält sich selbst und verändert sich aufgrund der Entwicklung der an ihnen beteiligten Personen.

Schule auf dem Weg zur guten gesunden Schule


Der Weg zur Gesundheitsfördernden Schule

Ulrich Barkholz u.a.: Gesundheitsförderung in der Schule. Ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer Die "Schritte" auf diesem Weg sind aus Organisationsentwicklungskonzepten abgeleitet. Sie verstehen sich als Empfehlungen und Anregungen. Die einzelnen Schritte markieren wichtige Teilziele in der Entwicklung.

Wandel gestalten


„Gute gesunde Schule - Wandel gestalten" in Münster

2013 Gesundheitstag bei der Bezirksregierung Münster

Gerade in den vergangenen Jahren gab es viele Reformen und Umbrüche im Schulbereich. Wie können Schulen diesen Wandel gut gestalten und die Lehrkräfte dabei gesund bleiben? Dieser Frage wurde am 21. November 2013 in einer Tagung zur Lehrergesundheit in Münster nachgegangen. Veranstalter waren die Bezirksregierung Münster und das Landesprogramm Bildung und Gesundheit BuG.

Wie Systeme lernen können


Die lernende Schule

Michael Schratz & Ulrike Steiner-Löffler

Es gibt fast so viele Einteilungsvorschläge für Schulen, wie es Schulen gibt, in der Literatur ist die Rede von fragmentierten Schulen, Projektschulen, Problemlöseschulen, Lehr- und Lernschulen, von Schulen als Häusern des Lernens (vgl. Bildungskommission NRW 1995). Gottfried Kleinschmidt (1995) hat in einer Besprechung des Buches „Schulautonomie - Chancen und Grenzen (Daschner/Rolff/Stryck 1995) herausgearbeitet, wie facettenreich die einschlägige Terminologie bereits ist. Das signalisiert nicht zuletzt die begriffliche Unsicherheit im Umgang mit der neuen Situation der Schule.