Vorbemerkung

Die Ergebnisse der aktuellen Diskussionen um das Bildungssystem und seine Leistungen zeigen es deutlich auf: Wir brauchen und wir wollen eine «andere » Schule. Eine Schule, die vordergründig in den nächsten PISA -, TIMM -, IGLU - oder MARKUS - Studien gut abschneidet, vor allem aber eine Schule, in die in der Lage ist, auf die anstehenden Herausforderungen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert adäquat vorzubereiten. Und wir brauchen eine Schule, in der alle Beteiligten gerne und erfolgreich lernen und arbeiten, kurz gesagt, eine Schule, in der Bildung und Erziehung gelingen. Illusion ? Es gibt Schulen, die dieser «Illusion» - wir würden lieber von Leitbild sprechen - ein Stück näher gekommen sind, teilweise durch «glückliche Umstände» wie durch die Zusammensetzung des Kollegiums, den «Geist des Hauses» oder Ähnliches, teilweise durch harte Anstrengung. Wenn wir eine andere Schule wollen, müssen wir die Veränderung der bestehenden Schule konstruktiv in Angriff nehmen. Aber das bedeutet, den Kern der Schule, ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag und damit ihren Unterricht in den Blick zu nehmen, ebenso die Grundhaltung, die ein Kollegium insgesamt und die einzelnen Kolleginnen und Kollegen den Schülerinnen und Schülern gegenüber haben : Sind diese nur «Lernopfer», oder sind sie eigenverantwortliche Lerner ? Sind sie nur Empfänger der glücklich machenden Gleichungen mit zwei Unbekannten, oder sind sie Partnerinnen und Partner in einem gemeinsam gestalteten Lernprozess, der auch die unbekannten Potenziale der Schülerinnen und Schüler entdecken und fördern hilft ? Ebenso gehört dazu das vorherrschende Grundverständnis vom Lehren und Lernen: Besteht das Lernen in der Trias «Zeigen - Erklären - Üben» oder in experimentierenden, die Frage - und Lösungskreativität der Schülerinnen und Schüler nutzenden Lernarrangements ? Von Bedeutung ist vor allem auch das Verhältnis, das Kollegium, Schulleitung, Eltern, Schülerinnen und Schüler zu den Anstrengungen haben, die eine gewollte und gezielte Veränderung mit sich bringen, und mitentscheidend sind die Investitionen in Rahmenbedingungen, welche die Gesellschaft bereit ist, für eine solche Veränderung zu übernehmen.

Die Ergebnisse der aktuellen Diskussionen um das Bildungssystem und seine Leistungen zeigen es deutlich auf: Wir brauchen und wir wollen eine «andere » Schule. Eine Schule, die vordergründig in den nächsten PISA -, TIMM -, IGLU - oder MARKUS - Studien gut abschneidet, vor allem aber eine Schule, in die in der Lage ist, auf die anstehenden Herausforderungen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert adäquat vorzubereiten. Und wir brauchen eine Schule, in der alle Beteiligten gerne und erfolgreich lernen und arbeiten, kurz gesagt, eine Schule, in der Bildung und Erziehung gelingen. Illusion ? Es gibt Schulen, die dieser «Illusion» - wir würden lieber von Leitbild sprechen - ein Stück näher gekommen sind, teilweise durch «glückliche Umstände» wie durch die Zusammensetzung des Kollegiums, den «Geist des Hauses» oder Ähnliches, teilweise durch harte Anstrengung.

Wenn wir eine andere Schule wollen, müssen wir die Veränderung der bestehenden Schule konstruktiv in Angriff nehmen. Aber das bedeutet, den Kern der Schule, ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag und damit ihren Unterricht in den Blick zu nehmen, ebenso die Grundhaltung, die ein Kollegium insgesamt und die einzelnen Kolleginnen und Kollegen den Schülerinnen und Schülern gegenüber haben : Sind diese nur «Lernopfer», oder sind sie eigenverantwortliche Lerner ? Sind sie nur Empfänger der glücklich machenden Gleichungen mit zwei Unbekannten, oder sind sie Partnerinnen und Partner in einem gemeinsam gestalteten Lernprozess, der auch die unbekannten Potenziale der Schülerinnen und Schüler entdecken und fördern hilft ? Ebenso gehört dazu das vorherrschende Grundverständnis vom Lehren und Lernen: Besteht das Lernen in der Trias «Zeigen - Erklären - Üben» oder in experimentierenden, die Frage - und Lösungskreativität der Schülerinnen und Schüler nutzenden Lernarrangements ? Von Bedeutung ist vor allem auch das Verhältnis, das Kollegium, Schulleitung, Eltern, Schülerinnen und Schüler zu den Anstrengungen haben, die eine gewollte und gezielte Veränderung mit sich bringen, und mitentscheidend sind die Investitionen in Rahmenbedingungen, welche die Gesellschaft bereit ist, für eine solche Veränderung zu übernehmen.