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Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Auftaktveranstaltung Köln

Vielfalt

Ankündigung

Tagungsverlauf

Dokumentation

9.30

Anmeldung, Stehkaffee

10:00

Programmbeginn mit Grußworten:

Michael Schmitt, Grußwort als Schulleiter/ Gastgeber der Europaschule Herzogenrath

Herr Michael Schmitt Schulleiter Europaschule Herzogenrath 

Herr Christoph von den Driesch, Bürgermeister von Herzogenrath  

Herr LRSD Ulrich Porschen

Herr LRSD Ulrich Porschen, Bezirksregierung Köln

Schwab, Barmer GEK, Grußwort für die Träger

Herr Schwab, Barmer, Grußwort für die Träger

10:35

SchulorchesterSchulchor der Betty-Reis-Gesamtschule

10:45

Auftakt Köln

Vortrag Prof. Dr. Haci Halil Uslucan
(Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung der Univ. Duisburg-Essen)

Praxisbeispiele

Vielfalt im Kontext von Bildung und Gesundheit
mit Praxisbeispielen aus der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch
und der Europaschule Herzogenrath

12:30

Offene Mittagspause mit Imbiss und Übergang in den MdM

13:00

Markt der Möglihckeiten

Markt der Möglichkeiten

 

Markt der Möglichkeiten


mit Praxisbeispielen zu den Themenbereichen

  1. Unterricht,
    1. Jedes Kind ist begabt – Vielfalt leben“
    2. „Unterstützungssysteme in individuellen Lernzeiten (ILZ)
    3. „Flüchtlingsklassen“  
    4. „Durch Lernbüros, Lerncoaching, Kulturarena individuell fördern“
    5. „Individuelle Stärken stärken durch Selbstorganisiertes Lernen und Lerncoaching“
  2. Partizipation
    1. „ Frech – Vielfalt rund ums Essen“  
    2. Beteiligung von Schülerinnen und Schülern in B-Teams
  3. Resilienzförderung, Tagesgestaltung
    1. Hapkido
    2. "Inklusion an der Viktoriaschule Aachen - ein Gymnasium macht sich auf den Weg“
  4. Struktur und Tagesgestaltung
    1. „Vielfalt im Ganztag“
    2. „Umgang mit Vielfalt im schulischen Alltag“
  5. Umgang mit Vielfalt allgemein 
    1. „Gelebte Vielfalt“
    2. „Inklusions- ABC“ 
    3. "Unser Leitbild - Vielfalt ist unsere Stärke und Chance“         
  6. Angebote von BuG- Trägern und Kooperationspartnern
    1. Stand mit Informationen und Materialien der BuG-Träger:
    2. SchLAu – schwul- lesbische Aufklärung                                                
    3. „ Sei ein Held - Ein ganzheitliches Projekt für alle
      Altersklassen" zum Thema „Vielfalt leben“     
    4. „ Verrückt? Na und?“- Seelisch fit in Schule und Ausbildung                 
    5. „Lebende Bücher“                                                                            
  7. Ideensammlung mittels Wandzeitung zur Umsetzung im Schulalltag

15:00

Frau Severin

Vortrag Frau Susanne Severin (BuG-Landeskoordinatorin)
Vielfalt in der guten gesunden Schule
Leitbild und Unterstützungsbausteine

Vielfalt in der guten gesunden Schule (Video)

15.45    

Das Team  Evaluation und Ausblick

16:00

Ende der Veranstaltung

Impression und Erläuterungen zum Markt der Möglichkeiten

Unterricht

Markt der Möglichkeiten„Jedes Kind ist begabt – Vielfalt leben“                 

Die Stärken aller Lernenden umfassen Fähigkeiten, Interessen und Stilvorlieben, denn sie sind die "Schätze", die einem Menschen den Weg zu seinem persönlichen Erfolg weisenund ermöglichen. Stärkenorientierung bedeutet diesen Schatz zu heben, ihn zu entdecken, zu erfassen und zu entwickeln. Das stärkenorientierte Arbeiten bietet den Lernenden den Raum, in ihren Persönlichkeiten stärker wahrgenommen zu werden. Stärkenorientierung ist eine gelebte Wertschätzung und erhöht die emotionale Bindung an Schule. Stärkenorientierung bedeutet, die Lernenden in den Unterricht mit einzubeziehen, sie herauszufordern und ihnen Mitverantwortung zu geben, damit sie ihre Stärken und Interessen für ein erfolgreiches, gesundes Lernen in der Schule einsetzten. Gesamtschule Pulheim, Donate Nau, Bianca Huch

Markt der Möglichkeiten „Unterstützungssysteme in individuellen Lernzeiten (ILZ)

An der Gesamtschule Leverkusen Schlebusch (GLS) wurden im Sommer 2014/15 Individuelle Lernzeiten (ILZ) eingeführt. Dieses Segment bietet nicht nur Schülerinnen und Schülern selbstorgansierten Lernraum in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Vielmehr hat sich hier die Möglichkeit eröffnet, Schüler (höherer Jahrgänge) und interessierten Eltern als Lernbegleiter und –helfer verantwortlich einzubinden.
Die Maßnahme ergibt vielfältige Synergieeffekte: Jahrgangsübergreifendes Lernen, Öffnung des Lernens, Öffnung der Klassenräume, Transparenz.
Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch, Andreas Brenken
 Markt der Möglichkeiten„Flüchtlingsklassen“                     

Die Städt. Kath. Grundschule Beeckstraße in Aachen bietet einen Deutsch-Intensivkurs für Seiteneinsteiger an. Dort werden Kinder ohne Deutschkenntnisse jahrgangsübergreifend unterrichtet, so dass sie sich schrittweise in die Regelklasse integrieren können. Sie erhalten Informationen über die Organisation, Methoden und Materialien.
Grundschule Beeckstraße Aachen

Lernbüro„Durch Lernbüros, Lerncoaching, Kulturarena individuell fördern“
 
(Schulleiter Herr Ruske, GeS Heinsberg, Herr Schmitt Europaschule Herzogenrath)

Das Motto der Schule „ Einheit in Vielfalt“  wird  durch  sechs Besonderheiten der Schule vorgestellt:
Lernbüro
Die Lernbüros sind eine wichtige Säule unseres Unterrichts. Die Schüler arbeiten in diesen Stunden an individuellen Arbeitsplänen in Deutsch, Mathematik, Gesellschaftslehre und Englisch. Jeder Schüler arbeitet auf seinem Lernniveau und in seinem Tempo in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen begleitet durch eine Fachehrkraft.
Orientierungsbüro
Die Orientierungsbüros sind auch Lernbüros. Schüler, die mehr Förderung benötigen bzw. einen diagnostizierten Förderbedarf haben, erhalten hier eine erweiterte Unterstützung. Stärker ritualisiert und in kleinerer Lerngruppe bietet eine kontextentlastete Atmosphäre ein erleichtertes Lernen.
LeCo
Um Schülerinnen und Schüler so selbstständig wie möglich zu machen und sie soweit zu bringen, wie es für den einzelnen möglich ist, müssen sie zunehmend Verantwortung für sich übernehmen und ihr Lernen immer stärker selbst organisieren. In der LeCo-Zeit nehmen sich daher die Tutoren viel Zeit, zu beraten. Da eine Beratung nur dann sinnvoll ist, wenn sie ungestört stattfinden kann, lernen die Schüler, die nicht beraten werden, in dieser Zeit In LeCo gilt ab dem Schuljahr 16/17 die „2 aus 5“-Regel. In der LeCo-Stunde können immer nur maximal zwei Schüler beraten werden, das heißt, dass der Großteil der Klasse in dieser Zeit lernt. Dafür sucht man sich vor der LeCo-Stunde zwei Lernsachen aus fünf Bereichen.
GA
Wir beginnen von Montag bis Donnerstag jeden Wochentag gemeinsam in der Klassengemeinschaft. Einer der beiden Klassenlehrer ist in dieser Zeit dabei z.B. im Gesprächskreis oder beim Klassenrat. Viele Schüler halten es auch für hilfreich, die Struktur des Tages an der Tafel festzuhalten, das gibt eine noch bessere Orientierung für Schultag. Ebenso wichtig wie das Assembly für die Kultur der Wertschätzung ist, so wichtig ist der Gemeinsame Anfang für die Klassenkultur. Hier kann jeder etwas zur Gemeinschaft beitragen.
Assembly
Freitags trifft sich die gesamte Schulgemeinde in unserer Aula zum Assembly. In unserer Schulversammlung haben wir den Ort und die Zeit, unsere Mitschüler zu loben, unserer Klasse eine Bühne zu geben und jahreszeitliche Besonderheiten zu feiern. Alles in allem wollen wir im Assembly eine Kultur der Wertschätzung feiern.
Kulturarena
In der Kulturarena sind die Fächer Religion, Kunst, Musik, Textilgestaltung und der Lernbereich Arbeitslehre (Technik, Hauswirtschaft und Wirtschaft) zusammengefasst. Das Fach-Angebot wird jeweils nach Auswahl aus einer Themenwahl und einer Reihenfolge ein Quartal lang sechs Stunden pro Woche unterrichtet. An unserer Schule wollen wir es vermeiden, eines dieser Fächer ein Schuljahr lang mit nur ein oder zwei Stunden pro Woche anzubieten. So möchten wir das Lernen intensiver machen, eine Gelegenheit für projektartiges Arbeiten geben und bieten vor allem auch hier die Möglichkeit eines jahrgangsübergreifenden Lernens an.
Gesamtschule Heinsberg, Peter Ruske, Eve Baumanns-Blans

 „Individuelle Stärken stärken durch Selbstorganisiertes Lernen und Lerncoaching“ 

"Ausgehend von unterschiedlichen und vielfältigen Denk- und Handlungsmustern bei Schülerinnen und Schülern, soll bei diesem Ansatz des Lerncoachings jeder/jede Auszubildende dazu angeregt werden, sein/ihr individuelles Lernverhalten zu verbessern, um seine/ihre Ziele zu erreichen. Zusammen mit den Prinzipien des selbstorganisierten Lernens (SOL) gelingt so eine bestmögliche individuelle Förderung."
Joseph Dumont Berufskolleg, Julia Kolarczyk, Ludger de Wilde

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Partizipation

Partizipation„ Frech – Vielfalt rund ums Essen“                

Mit unserem Frühstückskonzept „frech“ möchten wir zu einer gesundheitsbewussten Ernährung, umweltbewusstem Verhalten und gegenseitiger Toleranz unserer Schüler und Schülerinnen und des Kollegiums beitragen.

Im wöchentlichen Wechsel steht bei unserem Frühstücksangebot jeweils ein bestimmtes Land, eine Region oder ein Kulturkreis im Vordergrund. Bestimmte kulturelle/ religiöse Feste und Feierlichkeiten werden zudem durch besondere Aktionen berücksichtigt. Wir leisten mit dem Angebot einen wichtigen Beitrag zur „Verständigung und dem Verständnis der Kulturen“ durch das Kennenlernen verschiedener Esskulturen, damit verbundener Rituale und kultureller bzw. religiöser Hintergründe, die entsprechende Zubereitung von ländertypischen Gerichten und die Möglichkeit des gemeinsamen Essens.  

Wir schaffen ein Identifikationsangebot für das Ganze! 

Der Name „frech“ ist kein Zufall. Er drückt aus, was wir mit diesem Konzept im Namen der Schule transportieren möchten.

Wir sind eine junge Schule im Aufbau mit engagierten, kreativen und fleißigen Kolleginnen und Kollegen, stets bereit, neue innovative und damit auch „gewagte“ Wege zu gehen = frech!

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler zu selbstständigen und mutigen Menschen erziehen, ohne die Vernachlässigung sozialer Verantwortung (und nicht nur mit Leistungsgedanken!) – Selbstverwirklichung tatsächlich in sozialer Verantwortung = frech!

Wir schaffen eine Assoziation zu unserem frischen Angebot – fresh = frech!

Leonardo da Vinci  Gesamtschule , Silke Szepannek

Beteiligung von Schülerinnen und Schülern in B-Teams

Schülerinnen und Lehrerinnen werden gemeinsam zu Themen der Gesundheitsförderung fortgebildet, die folgende Module umfasst:

1. Kommunikation und Feedback
2. Soziale Kompetenz und Teamentwicklung
3. Gesundheitsbildung (Gesundheitskompetenz und –information)
4. Projektmanagement und Qualitätsentwicklung

Aufgabe der B-Teams ist es, die Themen partizipative Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung nachhaltig und qualitätsgesichert im Setting Schule zu integrieren. Dabei sollen die B-Teams die Interessen von Schüler*innen und Lehrer*innen gleichermaßen im Schulsystem berücksichtigen und somit einen kooperativen und gesundheitsbezogenen Schulalltag gewährleisten. Dies geschieht insbesondere durch die Realisierung von Projekten, die zu einem gesünderen Schulumfeld beitragen. Durch die Einbeziehung der B-Teams in schulinterne Entscheidungsprozesse soll die Gesundheitsförderung an Schulen nachhaltig verbessert werden.                                                                                                                                                                 Transfer e.V. , Oliver Schmitz

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Resiliensförderung

Markt der Möglichkeiten Hapkido - "Starke Jungs erkennen und überwinden Grenzen - Wer Respekt gibt, bekommt Respekt!" 

Da viele besonders jüngere Schüler auf den Gängen und auf dem Schulhof oft raufen und Spaßkämpfe durchführen, wird Schülerinnen und Schülen durch die Kooperation mit der Schule für Bewegungskunst und Gesundheitstraining  die Möglichkeit geboten, durch gemeinsames Training sich selber und andere besser kennen und respektieren zu lernen. Sie üben durch Bewegung und Konzentration ihre Energie in sinnvolle Bahnen zu lenken. Das  Projekt bietet den Schüler/innen die Möglichkeit ihren Körper und ihre Grenzen besser kennenzulernen.  Spaß an der Bewegung, allein und in der Gruppe, bietet die Möglichkeit einen Weg zu finden, mit Problemen produktiv umzugehen. Die fünf zentralen Leitgedanken des Hap Ki Do Vertrauen, Achtung, Geduld, Mut und Zuwendung, sind dafür besonders geeignet. Das Ziel des Trainings ist, den Kampf zu vermeiden und Konflikte gewaltlos zu lösen! In der ersten Phase (Schuljahr 2015/16) war dieses Angebot ausschließlich für Jungen vorgesehen. Am Ende des Schuljahres wurden auch Mädchen dazu genommen.
Europaschule Herzogenrath,  Britta Reinard; Oh Sang - Shinson Hapkido Aachen e.V., Christoff Guttermann

Markt der Möglichkeiten"Inklusion an der Viktoriaschule Aachen - ein Gymnasium macht sich auf den Weg“

 Arbeitsfelder des inklusiven Arbeitens am Gymnasium werden aufgezeigt.
Julia Licata

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Struktur und Tagesgestaltung

„Vielfalt im Ganztag“

Die Heinrich - Böll - Gesamtschule gehört zu den ersten Gesamtschule in NRW und gibt umfangreiche Informationen zum Aufbau und Ablauf des Ganztages an der Schule und wird die ganze Vielfalt an Angeboten im Ganztag der Schule vorstellen (Sport, Musik, Theater, Computer, Zirkus und vieles mehr).
Heinrich-Böll-Gesamtschule  Köln , Klaus Dwertmann, N.N. 

„Umgang mit Vielfalt im schulischen Alltag“ 

Hauptschule Kogelshäuser Straße, Stolberg, Brigitte Zilligen

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Umgang mit Vielfalt allgeimen

„Gelebte Vielfalt“
Der inklusive Weg des Geschwister-Scholl-Gymnasiums wird vorgestellt. Gezielt in den Blick genommen werden dabei die bisherigen Erfahrungen und erarbeiteten Konzepte in den folgenden Bereichen:

  • die inklusive Schulentwicklung,
  • die Erfahrungen im gemeinsamen Lernen,
  • die Arbeit in den Vorbereitungsklassen,
  • die Multiprofessionelle Teambildung,
  •  die psychosoziale Beratung und Unterstützungsstrukturen an der Schule
  • Die Kooperation mit außerschulischen Partnern und Netzwerken

Gewünscht ist ein lebendiger Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen, um Gelingensbedingungen für eine gute gesunde Schule der Vielfalt zu definieren.
Geschwister Scholl Gymnasium Pulheim, Dorle Mesch, Katrin Weber

Markt der Möglichkeiten„Inklusions- ABC“                

Seit gut fünf Jahren stehen die Willy-Brandt-Gesamtschule  Übach-Palenberg und die Europaschule Herzogenrath – beides Mitgliedsschulen des Netzwerks Bildung und Gesundheit – vor der großen Herausforderung,  verstärkt Schüler/innen mit besonderen Förderbedarfen in ihre Schule zu integrieren. Kurzfristig mussten besondere Förder- und Betreuungsmöglichkeiten entwickelt, Lehrkräfte der Sonderpädagogik integriert, Berichtszeugnisse entworfen und erprobt Markt der Möglichkeitenwerden. Die Lehrkräfte mussten lernen, welche Förderbedarfe  welche sinnvollen Förderangebote verlangen. Insbesondere war eine tragfähige Arbeitsstruktur zu entwerfen, zu prüfen und zu ändern. In diesem inhaltlichen und strukturellen Prozess entstand die Idee, ähnlich wie für die Schule und ihre Regeln, Profile und Angebote bereits erarbeitet, ein Inklusions-ABC zu erstellen. Dieses ist von der Steuergruppe in Übach bereits fertiggestellt, die Fachkonferenz Inklusion der Europaschule Herzogenrath befindet sich mitten im Arbeitsprozess. Beide stellen vor, welche Ziele sie mit dem ABC verbinden, wie der aktuelle Arbeitsstand ist, welche Stolpersteine ihnen begegnet sind und wie mit dem ABC weiter gearbeitet werden soll.
Steuergruppe „Gemeinsames Lernen“ der Willy-Brandt-Gesamtschule Übach-Palenberg und Fachkonferenz Inklusion der Europaschul Herzogenrath 

Markt der Möglichkeiten"Unser Leitbild - Vielfalt ist unsere Stärke und Chance“           

Im Leitbild der GHG Alsdorf ist diversitätsbewusstes Denken fest verankert. Dies ist eine große Stärke unserer Schule und wir empfinden es als große Chance auf diesem Wege eine Antwort auf die kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden. 

Wir sind daher stolz auf unsere Schule, in der Menschen mit verschiedenen Kulturen und Religionen gemeinsam lernen und arbeiten.

Wir möchten unterschiedliche Begabungen, Persönlichkeiten und kulturelle Erfahrungen wertschätzen und als Bereicherung für alle erleben und fördern.

Dazu zählen insbesondere das Inklusionskonzept, das QuisS-Programm, die Partnerschaft mit ausländischen Schulen im Rahmen von Erasmus-Förderprogrammen und Kulturschulprojekten, der Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern mit Migrationshintergrund, das WP-Angebot Türkisch als herkunftssprachlicher Unterricht und das Engagement von Schülerinnen und Schülern in der SV, als Schulsanitäter, Streitschlichter, Erlebnispädagogen oder Medienscouts.

Gustav-Heinemann -Gesamtschule Alsdorf, Martin May

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Angebote von BuG- Trägern und Kooperationspartnern

Stand mit Informationen und Materialien der BuG-Träger:
AOK Rheinland/ Hamburg – Brmer GEK – Unfallkassen – BKK Landesverband Nordwest

Markt der Möglichkeiten SchLAu – schwul- lesbische Aufklärung                                                

SchLAu bietet Bildungs- und Aufklärungsworkshops zu den Themen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt für Jugendliche an. Im Zentrum steht dabei die Idee, dass nicht mehr über Lesben, Schwule, Bi, Trans* und Inter* gesprochen wird, sondern mit Ihnen. Für viele Jugendliche ist dies die erste Möglichkeit, ihre Fragen zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität zu stellen und fachlich fundierte Antworten zu erhalten.
SchLAu NRW, Julia Steding und SchLAu Aachen, Kalle Rinkleff

Markt der Möglichkeiten„ Sei ein Held - Ein ganzheitliches Projekt für alle Altersklassen" zum Thema „Vielfalt leben“                                                                                                  

Menschen ohne Zugehörigkeitsgefühl, ohne Wertschätzung für sich selbst und andere und ohne Empathie können keine Vielfalt leben. Vor diesem Hintergrund legen wir in unserem Projekt WIR SIND BUNT den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der "eigenen Welt“, der „Welt der anderen", der Gefahrenwelt und der "Welt der Zukunft“. Durch gezielte Fallbeispiele werden das „Sehen, Denken, Fühlen und Handeln“ in den verschiedenen Welten erlebt. Junge Menschen lernen dadurch ihre Potenziale und Resilienzen besser kennen und setzen sie spezifisch ein um damit dem Thema Vielfalt wirkungsvoller begegnen zu können. 

Vielfalt leben Deine perfekte Welt - Was kannst DU dazu beitragen?

✦  Unterschiedlichkeit verstehen: Meine Welt - Deine Welt

✦  Risiken erkennen: Welt der Gefahren

✦  Ideen entwickeln: Welt der Zukunft

Glücksfabrik Frechen, Mriam Faust, Dr. Andrea Sahler,  Tina Tillmann     

 Markt der Möglichkeiten„ Verrückt? Na und?“- Seelisch fit in Schule und Ausbildung                 

„Verrückt? Na und!“ ist ein bundesweites Programm im Setting Schule zur Prävention seelischer Erkrankungen im Sinne von Early Awareness. Ziel ist es, bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Raum und Bewusstsein für eine frühe Auseinandersetzung mit seelischer Gesundheit zu entwickeln: Offenheit, Wissen und Zuversicht für Lösungswege in Krisen.
Das ist bedeutsam, weil die Mehrheit aller seelischen Störungen vor dem 20. Lebensjahr beginnt, d.h. in einem Zeitabschnitt, der für eine gute gesundheitliche Entwicklung, Sozialisation und letztlich für die Lebensqualität entscheidend ist. Zielgruppen sind Schülerinnen und Schüler und Berufsschüler im Alter von 14 bis 20, ihre Lehrkräfte und wichtige Bezugspersonen, wie Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter, Ausbilder, Eltern und Ärzte.
Konzept, Material und Ausbildung werden von Irrsinnig Menschlich e.V. bereitgestellt. Die Umsetzung verantworten regionale Kooperationspartner. Das sind insbesondere Träger der psychosozialen Versorgung, der Prävention und Gesundheitsförderung, der Jugendhilfe, Kliniken und kommunale Einrichtungen.
Irrsinnig menschlich e.V. aachen, Martina Reine

Markt der MöglichkeitenDie lebende bibliothek: „ Sprich mit Deinen Vorurteilen“               

 „Lebende Bücher“

Die lebende bibliothek ist eine innovative Veranstaltungsform, die das Ziel hat, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und Menschen in Kontakt zu bringen, die sich sonst nie begegnen würden. Dabei funktioniert sie tatsächlich wie eine klassische Bibliothek: Menschen leihen sich für die Dauer von 30 Minuten ein Buch und lesen es - nur dass in diesem Fall die Bücher echte Menschen sind und das Lesen hier ein Gespräch unter Vier-Augen bedeutet. Die Projektleiterin Sabine Kern vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. wird Chancen und Möglichkeiten zum Einsatz des Formats in der Schule erläutern. Zudem werden ein paar lebende Bücher auszuleihen, sein, um die lebende bibliothek auch tatsächlich selbst zu erleben.
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., Abteilung Integration & Migration, Sabine Kern

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