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Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Auftaktveranstaltung Arnsberg

 

Logo Vielfalt 


Einladung und Programm

10.00 – 10.30

Begrüßung und Tagesüberblick

Begrüßung durch Dr.Rainer Fiesel, Dezernent bei der Bezirksregierung Arnsberg
  • Grußwort durch Frau Nienaber Willaredt, Leiterin der Schulabteilung Arnsberg
  • Grußwort durch Herrn Harpering, vom MSW ,Vertreter der Träger
  • Organisatorische Hinweise Monika Körner-Weinert
  Das Team
10.30 - 11.00

Vortrag: Susanne Severin, Landeskoordinatorin BuG: „Vielfalt in der guten gesunden Schule“

Vielfalt in der guten gesunden Schule (Video)

11.00 - 12.30
  • Markt der Möglichkeiten                         Raum von der Mark
  • Parallel zeitlich gestaffelt 3 schulformbezogene Netzwerktreffen
    von jeweils 30 Min.
    Die Netzwerktreffen werden von jeweils zwei Koordinatoren/Koordinatorinnen moderiert.                                                                                                                        

      Inhaltliche Gestaltung: 

  1. Statements zum Thema „Vielfalt“ 
  2. Vielfältige bereits praktizierte Möglichkeiten sich im Schulbetrieb gesund zu erhalten und Vielfalt zu leben- je nach Zeit kann 2 entfallen!)
  3. Ideenbörse/Maßnahmen

Markt der MöglichkeitenMarkt der Möglichkeiten                                                                       

12.30 – 13.30 Mittagspause Mittagspause                              
13.30 – 14.00 Arbeit an den Wandzeitungen zur Vielfalt im Kontext von Bildung und Gesundheit
14.00 – 15.30

 Vortrag: Prof. Dr. Haci Halil Uslucan -              

1. Stereotype

2. Rollenspiele

3. Resilienz

4. Schulbeispiel

     - GS Hufeland, Bochum: "Familienklassen" - Resilienz

5. Partizipation

6. Schulbeispiel

     - GS St. Michael, Arnsberg: "Schulwegeplan der St. Michaelschule mit Hol- und Bringzonen"- Partizipation

7. Möglichkeit zur Aussprache

Prof. Dr. Haci Halil Uslucan Prof. Dr. Haci Halil Uslucan
15.30 Wandzeitungsgergebnisse im Überblick-  und Unterstützungsangebote / Evaluation Wandzeitung
16.00
Ende der Veranstaltung /Angebot zum Ausklang Stehkaffee

Literaturliste zum Thema Lernräume

Beschreibungen zu Markt der Möglichkeiten

Die Zauberflöte –  Inklusives Theater-LandArt-Projekt mit der Jahnschule und der Lindenschule

Im zweiten Halbjahr des laufenden Schuljahres  wird an der Lindenschule zusammen mit der Jahnschule das inklusive Projekt „Die kleine Zauberflöte“ realisiert. Es handelt sich dabei um ein kombiniertes Theater-LandART-Projekt, das von 3 Künstlerinnen durchgeführt wird und an dessen Ende eine Aufführung vor beiden Schulgemeinschaften auf der Halde Kissinger Höhe in Herringen steht.

Zu diesem Thema veranstalten beide Schulen eine gemeinsame Projektwoche. Vor dem Hintergrund der Inklusion soll die Beschäftigung mit einem Thema, die gemeinsame Erarbeitung der teilnehmenden SchülerInnen aus beiden Schulen und die Abschlussveranstaltung im großen Rahmen die Jahnschule und die Lindenschule näher zusammenbringen.

Zum Ablauf des Projektes:

Dieses Projekt findet überwiegend auf der Halde "Kissinger Höhe" statt, in erster Linie in der freien Natur, im Einzelfall auch in einer Hütte auf der Halde. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erkunden gemeinsam die Halde und machen sich spielerisch mit den Gegebenheiten vertraut.Danach finden die Kinder sich nach Interessenlagen aufgeteilt in ihren Gruppen ein.

Klassische LandART bedeutet man arbeitet ausschließlich mit dem, was man am Ort vorfindet. In dieser erweiterten LandART – Theaterversion kommen zusätzlich Werkzeug, jede Menge Befestigungsmaterial, Stoff und Künstlerfarben zum Einsatz.Im Laufe des Projektes gibt es immer wieder Begegnungen der Gruppen, um sich auszutauschen und abzustimmen. Zum Schluss werden die Arbeiten der Gruppen zu einem Ganzen zusammengefügt. zurück

Landart-Gruppe Theater,  unter der Leitung von Birgit Schwennecker, Theaterpädagogin:

Die Kinder entwickeln Szenen, die die wesentlichen Teil der Zauberflöte- Geschichte in ihrer eigenen Sprache erzählen. Dabei können sich die Kinder auf verschiedene Arten ausdrücken- mit oder ohne Worte. Thematisch geht es um die Irrungen und Wirrungen der Hauptfiguren: was ist eigentlich „gut“ und was ist „böse“? Vereint nicht jedes Lebewesen beides in sich? Ist das eine ohne das andere überhaupt vorstellbar?

Die Zauberflöte ist eine Oper- allerdings spielt die Musik bei diesem Projekt eine untergeordnete Rolle- sie wird die Aufführung untermalen und ergänzen.

Landart-Gruppe Kostüme und Requisiten, unter der Leitung von Claudia Heimühle

Die Kinder lernen die Oper "Die Zauberflöte" kennen, indem sie gemeinschaftlich das Thema, die Handlung und die Figuren für sich erschließen und mit Hilfe der Musik Wege zur Umsetzung einer eigenen Darstellung finden. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der LandART vermittelt und immer im Zusammenhang mit der Zauberflöte ausprobiert. Dabei sammeln die Kinder entsprechende Materialien (Äste, Blätter, Schneckenhäuser, Steine, Erden usw.) und entwickeln Vorschläge für die Kostümgestaltung. In Kombination mit Stoffen überwiegend aus Naturmaterialien, Künstlerfarben, Bändern und Draht entstehen so Kostüme, Requisiten und Maske für die einzelnen Figuren der Zauberflöte.

In einer Hütte auf der Halde werden gegen Ende des Projektes die Kostüme und das weitere Equipment fertiggestellt, um zusammen mit den anderen Projektgruppen auf der Halde in einer Generalprobe getestet zu werden.

Landart-Gruppe Bühnenbild unter der Leitung von Renate Wörmann

Nachdem sich die Kinder ein Gefühl für die Zauberflöte -die Interaktion zwischen Gut und Böse, den Sieg der Liebe entwickelt haben, wird nach auf der Halde nach Möglichkeiten gesucht, die Darstellung hier umzusetzen. Gemeinsam werden Ideen entwickelt und gesammelt.Die Gruppe wird anschließend mit kleinen Übungen und Experimenten in das kreative Arbeiten in der Natur heran geführt. Gestaltet wird mit dem, das was man findet: Steine, Holz, Erde, Laub, Blätter, Blüten, Gras, Rinde und auch naturfremden Fundstücken.

Der zentrale Spielort wird der ehemalige Hubschrauberlandeplatz sein. Hier entsteht das Bühnenbild: Wildnis, Felsen und Bäume sind am Ort vorhanden. Fragmente einer Tempelanlage werden entwickelt. Die Naturnähe und die Materialien regen die Kinder zu archaischen Gestaltungen an. Zum Schluss wird gemeinsam mit den Eltern alles festgeklopft und gesichert.

Verantwortliche Projektleitung: Claudia Heimühle, Renate Wörmann und Birgit Schwenneker zurück

„Little People – die Welt ist klein“ am Märkischen Berufskolleg in Unna im Frühjahr 2016

Die große Welt im Kleinen – dies kunstvoll darzustellen, war die Idee, der sich die Beteiligten des Projekts „Little People – die Welt ist klein“ am Märkischen Berufskolleg in Unna im Frühjahr 2016 widmeten.

Little People, die Welt ist klein„Little People“ sind in diesem Fall Miniaturfiguren, die nach dem Vorbild des britischen Streetart-Künstlers Slinkachu in Alltagssituationen so angeordnet werden, dass sie im kleinsten Maßstab Alltagsszenen unserer großen Welt ergeben. Initiiert durch Kunstlehrerin Angelika Nickel wurde das insgesamt sechswöchige Projekt von der Mittelstufe der Fachschule für Sozialwesen und den Schülerinnen und Schülern der Internationalen Förderklasse durchgeführt. Ziel war es dabei, eine Gelegenheit zu schaffen, den Austausch zwischen beiden Klassen anzuregen. Die Bilder halfen, erste Sprachbarrieren zu überwinden und Interessen bildlich auszutauschen. Es zeigte sich im Laufe des Projekts, dass die entstandenen Motive eine eigene Sprache bildeten, die einen Anlass für weitere Gespräche mit sich brachten. Sie halfen darüber hinaus, den oftmals schwierigen ersten Schritt im Kennenlernen zu überwinden. Alle Aufnahmen entstanden mit den Smartphones der Schülerinnen und Schüler, die dadurch eine neue Anregung erhielten, das Smartphone für kreative Zwecke zu nutzen.

Bei der Auftaktveranstaltung am 08. September in Hamm unterstützten Verena Afflerbach (Fachschule für Sozialwesen) und Mansour Kabbani (Schüler der Internationalen Förderklasse) die Präsentation des Projekts. Sie gaben Auskunft über die Entstehung des Projekts und den künstlerischen Gedanken der Little People. Ein ausgewählter Teil der über 400 Bilder, die im Zusammenhang des Projekts entstanden, sind im Schulgebäude weiterhin ausgestellt.

Plakat zum Projekt

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