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Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Übergänge gestalten

„Alle Übergänge in unserem Leben sind "sensible Phasen", nämlich zugleich Anlässe, sich zu vergewissern, was war, wie auch Gelegenheiten, sich zu informieren über das, was sein wird, und darüber, wie es sein wird.
Übergänge sind gute Gelegenheiten, neue Einstellungen zu finden, vielleicht sogar dem Leben eine neue Richtung zu geben. Nehmen wir als eindrücklichstes Beispiel den Übergang zur Elternschaft: Das Kind krempelt nicht nur den gesamten Tagesablauf um, sondern auch unsere Beziehungen und die Einstellungen zu anderen Menschen und zu uns selbst und zum Leben.“1
„Dass Kinder wie Eltern in einer Phase, die nebst neuen Erfahrungen auch Krisen hervorbringen wird, nicht allein gelassen werden dürfen mit ihren Überlegungen zur Frage des Übergangs, liegt auf der Hand. Lehrerinnen und Lehrer sowohl der abgebenden Grundschule als auch der weiterführenden Schule sind nun als Beraterinnen und Berater gefordert. Denn es gilt, den Übergang nicht als Bruchstelle, sondern als Brücke von der einen zur anderen Schulen zu gestalten. Dies setzt allerdings voraus, dass die Kollegien abgebender und aufnehmender Schulen miteinander kooperieren und im besten Fall die Übergangsproblematik als Ausgangspunkt gemeinsamer Schulentwicklung begreifen.“2

1.  Beratung von Eltern als gemeinsame Aufgabe - gemeinsame Gestaltung des Übergangs Kita Schule -, Dr. Rainer Strätz
2.  Nach der Grundschule, der Übergang zur weiterführenden Schule, Silvia-Iris Beutel, IFP