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Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Umsetzung

V. Umsetzung

1.         Leistungen des Landesprogramms zur Zielerreichung

 

1.1.      Steuerung

Die strategische und inhaltliche Steuerung und Gestaltung des Landesprogramms werden von der Steuerungsgruppe wahrgenommen.

1.2.      Allgemeine Leistungen

 

Die Unterstützung und Förderung der Schulen, die Mitglied im Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ sind, zu guten gesunden Bildungseinrichtungen erfolgt durch:

  • Beratung, Information und Fortbildung durch BuG-Koordinatorinnen und Koordinatoren und weitere Experten.
  • Aufbau, Betreuung und  Begleitung von Netzwerken und Kooperationen in NRW
  • Erstellung und Bereitstellung von Fortbildungs- und Informationsmaterialien
  • Dokumentation und Nutzbarmachung erfolgreicher Entwicklungsprozesse

1.3.      Maßnahmen

 

Über die allgemeinen Leistungen hinaus können die Schulen wie in der 1. Phase finanzielle Unterstützung aus Mitteln des Landesprogramms zur Durchführung von Maßnahmen erhalten, die zur Umsetzung der Leitidee der guten gesunden Schule geeignet sind.

Die Steuerungsgruppe kann zur strategischen Programmsteuerung Fördertöpfe einrichten, aus denen Maßnahmen in definierten und mit den Schulen kommunizierten Entwicklungsbereichen zu bedienen sind.

Um die zur Verfügung stehenden Ressourcen zielgenau und damit schonend einzusetzen ist der Entwicklungsstand der jeweiligen Schule bei der Zuteilung von Leistungen zu beachten. Die Vergabe von Fördermitteln ist u.a. von der Einhaltung der von den Schulen freiwillig eingegangenen Verpflichtungen abhängig.

1.4.      Arbeitsbereiche des Landesprogramms

 

1.4.1. Arbeitsbereich „Beratung, Fortbildung und Netzwerkarbeit im Schulbereich“

Für die Beratung, Fortbildung und Netzwerkarbeit im Schulbereich sind die bei der oberen Schulaufsicht für die Gesundheitsförderung zuständigen Dezernentinnen und Dezernenten federführend verantwortlich.

Grundlage für die regionale Arbeit sind landespolitische Vorgaben, die Vorgaben der Steuerungsgruppe, der IQES-Referenzrahmen und der Stand der Wissenschaft.

Darauf abgestimmt wird durch die 5 Regionalgruppen der BuG-Koordinatorinnen und -Koordinatoren je eine regionale Arbeitsplanung erstellt, in der u. a. die Ziele und Maßnahmen in den Regierungsbezirken beschrieben werden.

Die Fortbildung der Koordinatorinnen und Koordinatoren befähigt diese u.a., Wandlungsprozesse in Schulen unterschiedlicher Entwicklungsstände beratend zu begleiten und zu fördern, Netzwerke aufzubauen, zu betreuen und weiter zu entwickeln.

Die Koordination der Arbeit zwischen den Regierungsbezirken obliegt der Landeskoordinatorin/dem Landeskoordinator.

1.4.2. Arbeitsbereich „Förderung von Maßnahmen in den Netzwerken und Schulen“

Bei der Planung von Maßnahmen sind die Vorgaben der Steuerungsgruppe, u. a. in den Förderkriterien definiert, der Referenzrahmen „IQES“ sowie der Stand der Wissenschaft ebenso wie Verfahren des Projektmanagements zu berücksichtigen.

In engem Bezug zu den Zielen des Landesprogramms stehen Projekte zur Entwicklung salutogenen Unterrichtens (etwa mit den Themenfeldern Klassenführung, kooperatives Lernen, Individuelle Förderung und Betreuung) und zum schulischen Qualitätsmanagement (mögliche Themenfelder sind gesundheitsförderndes Qualitätsmanagement als Führungsaufgabe, betriebliche Gesundheitsförderung, Teamentwicklung und Förderung bzw. Realisierung der Partizipation).

Die Beantragung von Fördermitteln erfolgt über die Koordinatoren. Die Regionalgruppen der Koordinatorinnen und Koordinatoren erstellen im Konsens aus den von den Schulen bzw. Netzwerken eingereichten Maßnahmenanträgen jeweils eine Vorschlagsliste. Diese wird an die Landeskoordination übermittelt.

Nach Prüfung durch die Landeskoordination erfolgt eine Förderzusage oder die begründete Ablehnung des Antrags Bei Anträgen, die über einen von der Steuerungsgruppe festgelegten Betrag hinausgehen, entscheidet diese.

1.4.3. Arbeitsbereich „Dokumentation und Evaluation“

Das Landesprogramm wird wissenschaftlich evaluiert.

Den komplexen Zielen des Landesprogramms entsprechend kommt der Evaluation eine zweifache Aufgabe zu:

▪ Als prozessbegleitende, formative Evaluation gibt sie Hinweise auf Maßnahmen zur Sicherung der Programmqualität und ggf. Impulse für die Programmsteuerung.

▪ Als summative Evaluation erhebt sie Ergebnisse des Programms auf den verschiedenen Ebenen, wertet diese aus und interpretiert sie, um die Erreichung der Programmziele zu überprüfen und eine Weiterentwicklung zu initiieren.

Inhaltlich soll der im Rahmen der Evaluation entstehende direkte Kontakt mit den Verantwortlichen in Schulen, aber auch mit Schülerinnen und Schülern den partizipativen Ansatz des Landesprogramms weiter verstärken.

1.4.4. Arbeitsbereich „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“

Veranstaltungen der Träger, der Bezirksregierungen, Kommunen, weiterer Partner ebenso wie eigenständig anlassbezogen organisierte Veranstaltungen (z. B. Auftaktveranstaltungen für Jahresthemen) werden für die Kommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit des Landesprogramms genutzt.

Unterstützende Medien wie Flyer und Broschüren werden vom Landesprogramm entwickelt, zur Verfügung gestellt und über alle erreichbaren Kommunikationskanäle (Träger, Bezirksregierungen, Verbände, Mitwirkungsorgane usw.) verbreitet.

Die kontinuierlich weiter entwickelte Homepage steht als Kommunikationsplattform für die Akteure im Landesprogramm zur Verfügung. Dort werden auch Maßnahmendokumentationen veröffentlicht.

Für Veranstaltungen und Publikationen nutzt das Landesprogramm ein einheitliches Design.

Schulen, die erfolgreich im Landesprogramm arbeiten, werden ermutigt und unterstützt, für dieses in bisher nicht teilnehmenden Schulen zu werben und diese in der Anfangsphase der Mitgliedschaft auch zu unterstützen.

Die Mitgliedsschulen machen die Zugehörigkeit zum Landesprogramm sichtbar, u.a. durch die Verwendung des Programm-Logos im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Aufnahme auf die Homepage, auf Briefbögen usw.