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Landesprogramm Bildung und Gesundheit

Landesprogramm

Das gesamte Konzept des Landesprogramms als PDF

I. Vorbemerkungen:

Das Konzept für die zweite Umsetzungsphase des Landesprogramms Bildung und Gesundheit baut auf den bisherigen positiven Erfahrungen und Ergebnissen der ersten Phase von 2009 bis 2013 auf. Es berücksichtigt zudem die Erkenntnisse und die Weiterentwicklung sowohl auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und der gesundheitlichen Prävention als auch in den Bildungswissenschaften und Vorgaben der Bildungspolitik.

Das Landesprogramm „ Bildung und Gesundheit“ ist das gemeinsame Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, der AOK (AOK Rheinland/Hamburg und AOK NORDWEST), der BARMER GEK, des BKK-Landesverbandes NORDWEST und der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen zur Förderung der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung in Schulen. Die Träger bilden eine Verantwortungspartnerschaft für die Förderung der „Guten gesunden Schule 1“.

Die Trägerschaft der Unfallkasse NRW und die damit verbundene Unterstützung der Schulen, die an dem Landesprogramm teilnehmen, erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelungen des Siebten Sozialgesetzbuches. Danach hat die Unfallkasse NRW „mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame Erste Hilfe zu sorgen“ (§ 14 SGB VII in Verbindung mit den „Grundsätzen der Prävention“ des DGUV).

Die Trägerschaft der gesetzlichen Krankenkassen folgt dem gesetzlichen Auftrag, durch Leistungen der Primärprävention „den allgemeinen Gesundheitszustand (zu) verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen (zu) erbringen“ und Leistungen zur Gesundheitsförderung in Betrieben zu erbringen (§§ 20 und 20a SGB V), in Verbindung mit dem Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes in der jeweils aktuellen Fassung.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung hat nach erfolgreicher Integration der Gesundheitsthematik in die Schul- und Bildungspolitik des Landes das Ziel, dass Gesundheitsförderung zur Erhöhung der Bildungsqualität stärker als bisher Eingang in die Schulentwicklung findet. Es folgt dabei den im § 2 (Abs. 4 u. 5) SchulG, im Referenzrahmen Schulqualität NRW und in den KMK-„Empfehlungen zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Schule“ vom 15.11. 2012 formulierten Qualitätsaussagen. Gesundheitsförderung ist demzufolge unverzichtbares Element von Schulentwicklungsprozessen zur Erzielung optimaler Bildungsqualität.

Am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ können grundsätzlich alle Schulen des Landes NRW teilnehmen.