Praxis

Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler - Schüler regeln gewaltfrei und selbstverantwortlich ihren Streit:

Günther Graun / Wolfgang Hünicke: Streit-Schlichtung: Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für Konfliktlösungen in der Schule. Soest 1996

Konfliktlösungen im Schulalltag werden allzu oft unter Zeitdruck durchgesetzt. Ein Verlierer bleibt zurück, die Beteiligten haben keine Gelegenheit sich ausführlich zu äußern, die beiden Kontrahenten vertragen sich nicht, wenn z.B. die Lösung von einem Lehrer vorgegeben wird, ohne daß die Zustimmung der Streitenden zu dieser Lösung erreicht wird. Strafe steht manchmal anstelle der Wiedergutmachung.

Konfliktvermittlung Zukunftswerkstatt und Szenario-Methode

- Ein Methodenvergleich im Hinblick auf ökologisches Lernen in der politischen Bildung  -
Regina Kampe

Erziehen, Unterrichten, Beurteilen, BERATEN

Heiner Wichterich, Carmen Druyen

Vor allem ist es notwendig zuzuhören und zu verstehen, worin denn die Kinder und Jugendlichen das Bedrohliche gesehen haben und was sie aktuell als beängstigend erleben. Hilfreich kann sein, "Kreise der Betroffenheit" zu unterscheiden.

DAS MONSTER IN MIR

Eine Arbeitsmappe für die Sekundarstufen

Winfried Kneip
Herausgeber: Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe, Münster
Rheinischer Gemeindeunfallversicherungsverband, Düsseldorf

Letztlich geht es Ihnen vermutlich darum, im eigenen komplexen Handeln als Pädagoge und Mitmensch einen „gesunden Weg" des Umgangs mit Gewalt zu finden, der im Wust der Bedürfnisse und Anforderungen, die Sie umgeben, zu einer spürbaren Entlastung und besseren Handhabbarkeit führt. Wir laden Sie daher ein, sich selbst, Ihre Schüler und die Schule zum Mittelpunkt des Veränderungsprozesses zu machen.

Gewalt gegen Lehrkräfte

Bezirksregierung Münster und Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen

Die ausgewählten Fallbeispiele sollen Lehrerinnen und Lehrern Anregungen geben, welche Reaktionen in bestimmten kritischen Situationen hilfreich sein könnten. Dabei wird nicht der Anspruch erhoben, Musterlösungen zu bieten.
Vielmehr sollen die Beispiele Gelegenheit geben, zu überlegen oder mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren, welches Verhalten sinnvoll und angemessen erscheint.

MindMatters

Mind Matters ist ein Programm zur Förderung der psychischen Gesundheit für Schulen der Sekundarstufe I. Es ist als Settingansatz der Gesundheitsförderung und Bildung entwickelt und bezieht die ganze Schule mit ein. Es richtet sich daher an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen, nicht unterrichtendes Personal, Eltern sowie das schulische Umfeld.

Achtsamkeit und Anerkennung

Joachim Kahlert, Richard Siegel und andere.
Herausgeber: BzGA und G + S, Gesundheit und Schule

Sich anderen gegenüber aufmerksam und respektvoll und dabei auch selbstbewusst zu verhalten, will frühzeitig gelernt sein.
Ob wir zugewandt und rücksichtsvoll oder gleichgültig und abweisend miteinander umgehen, entscheidet sich in vielen kleinen Situationen - auch im Schulalltag. Daher ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule die eigene Verantwortung für die Qualität des sozialen Miteinanders erfahren und lernen, ihre Beziehungen zu anderen achtsam zu gestalten.