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Landesprogramm Bildung und Gesundheit

4.2 Strukturelle Maßnahmen

Strukturelle Maßnahmen zielen auf die präventiv wirksame Gestaltung der sozialen Nahräume von Menschen und der ökonomischen, ökologischen und kulturellen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens in gesellschaftlichen Institutionen und Einrichtungen wie der Schule.

In struktureller Hinsicht geht es in der Schule um die Art und um die Rahmenbedingungen der Lehr-Lern-Bedingungen, die nicht nur, aber eben auch, eine adäquate Unterrichtsgestaltung zur Suchtthematik begünstigen oder erschweren. Im Einzelnen geht es um die

  • Schaffung und Bereitstellung alternativer Unterrichtsangebote als soziale Lern- und Erfahrungsfelder und um die Möglichkeiten, die gemachten Erfahrungen in die konkreten Lebenszusammenhänge zu übertragen,
  • Gestaltung von Klassenfahrten und Schulfesten unter dem Gesichtspunkt des sozialen Lernens,
  • Rahmenbedingungen für ein kooperatives Verhältnis zwischen den Lehrenden und um ein positives Erziehungsverhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden,
  • Gestaltung des Schullebens als sozialer Erfahrungsraum im Hinblick auf die individuellen und sozialen Bedürfnisse der Lernenden und Lehrenden,
  • Kooperation innerhalb und außerhalb der Schule,
  • Elternarbeit in Form von Elternabenden zur Suchtthematik, Elternberatung und Beteiligung von Eltern am Schulleben (vgl. Hallmann 1995).