Praxis
Schüler als Busbegleiter
Das Projekt "Schulbusbegleiter|innen im ÖPNV" des Kreises Unna ist ein Baustein unseres Sicherheits- und Servicekonzeptes.
Aufgaben der Schüler als Busbegleiter
Schulbusbegleiter|innen sollen ihren meist jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern bei den täglichen Fahrten zur Schule zur Seite stehen. Sie sind durch Namensschilder bzw. Ausweise des Verkehrsunternehmens als Schulbus- bzw. als Fahrgastbegleiter zu erkennen.
Schülerinnen und Schüler, die sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stellen, können in Bussen und Bahnen und soweit wie möglich auch an Haltestellen verschiedene Aufgaben wahrnehmen
Busbegleiter geben Hilfestellung in Münsters Bussen
Busbegleiter geben Hilfestellung
Schüler und Mobilitätseingeschränke profitieren von neuem Service.
Ein gemeinsames Projekt von Stadt und Stadtwerke Münster so genannter gemeinnütziger und zusätzlicher Arbeit für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II findet bei allen Beteiligten großen Anklang. Die Busbegleiter bieten Unterstützung, wenn sie nötig ist.
Situationen, in denen Hilfe willkommen ist, gibt es viele. Sei es, wenn ältere Mitbürger mit einer schweren Einkaufstasche in den Bus steigen wollen, seien es Rollstuhlfahrer und -fahrerinnen oder Eltern mit Kinderwagen. Die Busbegleiter ersetzen das Personal nicht, sie unterstützen es.
Mehr Sicherheit bei der Schülerbeförderung, Projekt Busbegleiter
Mehr Sicherheit bei der Schülerbeförderung, Projekt Busbegleiter
Großraum-Verkehr Hannover
Busbegleiter sollen für eine entspanntere Atmosphäre während der Fahrt sorgen, Rangeleien und Streitereien zwischen Schülern verhindern helfen. Sie tragen damit erheblich zur Verbesserung des Fahrkomforts bei. Nicht nur die Schüler selbst, sondern auch Fahrpersonal und erwachsene Fahrgäste profitieren von Ihrem Engagement.
Erfahrungen der RegioBus und auch anderer Verkehrsunternehmen haben gezeigt, dass Jugendliche potenziell eher in der Lage sind Konfliktsituationen unter Altersgenossen zu entschärfen. Anders als Erwachsene agieren sie auf gleicher Augenhöhe mit den streitenden „Parteien“.
Das RegioBus-Projekt "Schülerinnen und Schüler als Busbegleiter"
Das RegioBus-Projekt "Schülerinnen und Schüler als Busbegleiter"
Um was geht es?
An jedem Schultag benutzen etwa 35.000 Schülerinnen und Schüler die Busse der RegioBus In der Region Hannover werden ca. 250 Schulen angefahren. Dabei kommt es leider auch immer wieder zu aggressivem Verhalten, vor allem nachmittags auf der Fahrt nach Hause. An den Bushaltestellen wird gedrängelt und geschubst, denn jeder will als erster im Bus sein, um einen Sitzplatz zu bekommen. Auch im Bus gibt es während der Fahrt Rangeleien, Sitzpolster werden beschädigt oder bemalt.
Nur selten greifen Altersgenossen oder erwachsene Fahrgäste ein, wenn etwas passiert. Und das Fahrpersonal muss sich auf die Strecke konzentrieren und bekommt im vollbesetzten Bus ohnehin nicht mit, was im hinteren Teil vor sich geht.
Busbegleiter an der Geamtschule Wulfen
Busbegleiter an der Gesamtschule Wulfen
Ein Busbegleiter/in trägt Sorge für eine friedliche,reibungslose Busfahrt zur Schule und wieder zurück nach Hause. Hierfür ist eine Ausbildung erforderlich, die qualifiziert, die Fertigkeiten vermittelt, in Konfliksituationen einzugreifen.
Die Ausbildung umfasst einen Zeitraum von ca. zwei Monate; sechs Einheiten dieser Ausbildung befassen sich mit Themen Deeskalation, Streitschlichtung und "Erste Hilfe".
In einer weiteren Einheit werden zwei Polizisten vom Kommissiariat "Vorbeugung" bei Rollenspielen beobachtet, wie gut die Teilnehmer bei Konflikten eingreifen. Eine Einheit wird ein Besuch bei den Busunternehmen sein, mit denen die Schüler/innen Zur Schule fahren. Hier lernen sich u.a. die Busfahrer und die Busbegleiter/innen kennen.
Warum Busbegleiter?
Sicherheit auf dem Schulhof
Für mehr Kindersicherheit Loss jonn - mach mit! Beweg dich - bleib fit!
Alexa Schmidt und die Klasse 3a der Christinaschule in Stommeln

