Evaluationskonzept
Das gesamte Evaluationskonzept als PDF
Feststellung der „Basisdaten“ der Einrichtungen im Netzwerk „Bildung und Gesundheit“
Ausgangslage und Hintergrund
Kurze Beschreibung des Landesprogramms „Bildung und Gesundheit“1
In NRW gibt es eine bereits seit über 15 Jahren Erfahrungen mit der Thematik „Gesundheit und Schule“. So nahmen nordrheinwestfälische Schulen am ersten Modellversuch „Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen“ (1.8.1993 bis 31.5.1997) teil. Diese Schulen bildeten den Kern des anschließenden BLK-Modellversuchs „OPUS – Offenes Partizipationsnetz und Schulgesundheit, Gesundheitsförderung durch vernetztes Lernen“, der am 1. Juni 1997 startete und Mitte 2000 offiziell beendet wurde, in NRW aber unter dem Titel „OPUS NRW – Netzwerk Bildung und Gesundheit“ als Landesprogramm bis zum 31.12.2007 weitergeführt wurde. In dieser Zeit wurde das Netzwerk um Einrichtungen des Elementarbereichs erweitert, sodass heute etwa 700 Schulen und 300 Kindertageseinrichtungen in diesem Bildungs- und Gesundheitsnetzwerk organisiert sind.
Das aktuelle Landesprogramm „ Bildung und Gesundheit“ ist das Nachfolgeprogramm von „OPUS NRW – Netzwerk Bildung und Gesundheit“. Es ist das „gemeinsame Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, der AOK (AOK Rheinland/Hamburg und AOK Westfalen-Lippe) und der BARMER zur Förderung der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die Träger bilden damit eine Verantwortungspartnerschaft für die Förderung der guten gesunden Bildungseinrichtung“ (6. Konzeptentwurf S. 1).
Das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit “ setzt konsequent die konzeptionelle Entwicklung der Gesundheitsförderung in Schulen fort. Gesundheits- und Bildungsqualität stehen nach heutigen Erkenntnissen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis. So geht das Konzept davon aus, „dass Bildungsqualität nur dann entsteht, wenn Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention in allen relevanten Qualitätsdimensionen einer Bildungseinrichtung stattfinden, wie auch umgekehrt Qualität eine unverzichtbare Voraussetzung für wirksame Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention ist. Das Wohlergehen aller ist nicht nur ein Zeichen guter Qualität einer Bildungseinrichtung, es fördert sie auch2“ (6. Konzeptentwurf S. 5).

